Andritz Aktie: 3,6 Milliarden Euro Aufträge im Q1
Andritz meldet Rekordaufträge von 3,6 Milliarden Euro, doch der RSI von 82,2 signalisiert eine technische Überhitzung. Analysten erwarten eine Konsolidierung.

- Rekordaufträge von 3,6 Mrd. Euro
- RSI mit 82,2 Punkten überkauft
- Kurs nahe 52-Wochen-Hoch bei 76,65 Euro
- Psychologische Stütze bei 70 Euro
Rekordaufträge von 3,6 Milliarden Euro im ersten Quartal – und doch mahnt die Charttechnik zur Vorsicht. Die Andritz-Aktie notiert mit 73,60 Euro nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch, der RSI liegt mit 82,2 Punkten jedoch deutlich im überkauften Bereich.
Der österreichische Anlagenbauer profitiert von der starken Nachfrage nach nachhaltigen Industrielösungen. Vor allem die Sparten Hydropower sowie Zellstoff und Papier treiben das Geschäft. Die operative EBITA-Marge soll stabil über acht Prozent bleiben. An der Börse spiegelt sich das in einer Marktkapitalisierung von rund 7,4 Milliarden Euro wider.
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Allerdings hat der jüngste Kursanstieg von über zehn Prozent seit Jahresbeginn die Aktie technisch gedehnt. Der RSI signalisiert kurzfristige Überhitzung – Gewinnmitnahmen sind die Folge. Am Freitag gab das Papier um 1,47 Prozent auf 73,60 Euro nach. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt immer noch knapp zwölf Prozent, was den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigt.
Charttechnische Marker
Der wichtigste Widerstand liegt beim 52-Wochen-Hoch von 76,65 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte das Papier zur Marke von 80 Euro führen.
Auf der Unterseite gilt 70 Euro als psychologische Stütze. Davor fängt die Zone um 74 Euro erste Verkäufe ab.
Ausblick auf die neue Woche
Marktbeobachter erwarten eine Fortsetzung der Konsolidierung, solange keine unternehmensspezifischen Neuigkeiten den Kurs bewegen. Die Impulse des Rekordquartals sind weitgehend eingepreist. Die überkauften Indikatoren sprechen für eine Verschnaufpause. Solange der Kurs über 70 Euro bleibt, ist der Aufwärtstrend intakt. Ein Ausbruch über 76,65 Euro wäre das Startsignal für die nächste Etappe.
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