Andritz Aktie: Umzug im Schappe Center?

Im dritten Quartal legten Umsatz und Konzernergebnis zu; Andritz hält an den Erwartungen für 2026 fest.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz im dritten Quartal um 9,2 Prozent gestiegen
  • Konzernergebnis kletterte auf 127,3 Millionen Euro
  • Auftragsbestand erreichte 12.729,1 Millionen Euro
  • Zweite Säureregenerationsanlage in Vasind gestartet

Andritz Hydro AG hat ihren Hauptsitz am Mittwoch innerhalb von Kriens vom Bell-Areal ins benachbarte Schappe Center verlegt. Am neuen Standort arbeiten Medienberichten zufolge rund 130 Mitarbeitende. Die Service-Werkstatt bleibt vorerst am bisherigen Standort; der Umzug betrifft damit nicht sämtliche Aktivitäten vor Ort.

Zweite Anlage für JSW in Betrieb

Im indischen Vasind hat Andritz gestern eine zweite Säureregenerationsanlage für JSW Steel Coated Products Limited erfolgreich in Betrieb genommen. Nach Unternehmensangaben verarbeitet sie 6.400 Liter verbrauchte Beizsäure pro Stunde. Gemeinsam mit der bestehenden Anlage deckt sie den Säureregenerationsbedarf des Standorts.

Die gemeldete Inbetriebnahme betrifft somit eine Ergänzung der bereits vorhandenen Anlage. Die Aussage zur Deckung des Bedarfs bezieht sich auf beide Anlagen gemeinsam und auf den Standort Vasind.

Bestätigte Prognose als finanzieller Rahmen

Bei den Quartalszahlen vor gut einer Woche meldete Andritz für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 2.059,6 Millionen Euro. Das entsprach einem Zuwachs von 9,2 Prozent.

Der Auftragseingang erreichte 2.166,2 Millionen Euro. Zugleich meldete das Unternehmen einen Rekord-Auftragsstand von 12.729,1 Millionen Euro.

Das Konzernergebnis stieg um 14,4 Prozent auf 127,3 Millionen Euro. Mit der Veröffentlichung bestätigte Andritz auch seine Jahresprognose.

Für 2026 erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro. Die bestätigte Spanne beschreibt die Erwartung für das Gesamtjahr, während die gemeldeten Geschäftszahlen das dritte Quartal betreffen.

Bei der vergleichbaren EBITA-Marge rechnet Andritz für 2026 unverändert mit 8,7 bis 9,1 Prozent.

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