Anixa: 7 von 12 Eierstockkrebs-Patienten überleben

Anixa Biosciences profitiert von optimistischen Analystenbewertungen und ermutigenden Ergebnissen aus der Krebsforschung. Die Aktie erholt sich leicht.

Die Kernpunkte:
  • Dritter Gewinntag in Folge
  • Sechs Analysten raten zum Kauf
  • Vielversprechende Überlebensdaten bei Eierstockkrebs
  • Starke Liquidität für Studienfinanzierung

Anixa Biosciences beendete die Handelswoche mit einem versöhnlichen Ton. Das Biotech-Unternehmen aus dem Krebssegment verbuchte am Freitag den dritten Gewinntag in Folge. Die Aktie schloss bei 2,39 Euro, ein Plus von 1,06 Prozent.

Der leichte Aufwärtstrend kommt nach einem durchwachsenen Monat. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von vier Prozent zu Buche. Seit Jahresbeginn verlor das Papel sogar 11,5 Prozent. Im Zwölfmonatsvergleich zeigt sich dagegen ein Plus von knapp vier Prozent. Der RSI liegt bei 67 – der Wert ist angespannt, aber noch nicht überkauft.

Analysten bleiben zuversichtlich

Die Stimmung am Markt wird dieser Tage von positiven Analystenbewertungen gestützt. Sechs Experten bewerten die Aktie mit „Kaufen“, Verkaufs- oder Halteempfehlungen gibt es keine. Der Median des Kursziels liegt bei umgerechnet rund 6,40 Euro – gut zweieinhalb Mal so hoch wie der aktuelle Kurs.

Diese Prognosen stützen sich vor allem auf die Fortschritte in der Onkologie-Pipeline. Im Fokus stehen zwei Plattformen: die chimären endokrinen Rezeptor-T-Zellen (CER-T) und neuartige Krebsimpfstoffe.

Klinische Daten mit Signalcharakter

Der wichtigste Treiber bleibt die Phase-1-Studie zu liraltagene autoleucel (lira-cel). Die CAR-T-Therapie adressiert wiederkehrenden Eierstockkrebs und wird gemeinsam mit dem Moffitt Cancer Center entwickelt. Das Zielmolekül ist der Follikel-stimulierende Hormonrezeptor (FSHR).

Die aktuellen Überlebensdaten sind vielversprechend. Von zwölf behandelten Patienten lebten sieben länger als die erwartete mediane Überlebenszeit von drei bis vier Monaten. Ein Patient überlebte 28 Monate nach der Behandlung. Das ist bemerkenswert, denn solide Tumore gelten für CAR-T-Therapien als besonders schwierig – die Methode funktioniert bislang vor allem bei Blutkrebs.

Starke Liquidität für die nächste Phase

Anixa ist finanziell gut aufgestellt. Die Liquiditätskennziffer beträgt 12,2, die Eigenkapitalquote liegt bei nahezu 100 Prozent. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 86 Millionen Euro kann das Unternehmen die nächsten Studienschritte stemmen.

Mehrere Weichenstellungen stehen unmittelbar bevor:

  • Dosissteigerung: Die nächste Patientenkohorte in der Eierstockkrebs-Studie startet. Dabei werden Dosen bis zum Hundertfachen des Ausgangsniveaus getestet.
  • Brustkrebs-Impfstoff: Die Entwicklung des Dreifach-negativen Brustkrebs-Impfstoffs mit der Cleveland Clinic läuft weiter.
  • Quartalszahlen: Der Bericht für das zweite Geschäftsquartal wird Ende Mai erwartet.

Der Chart zeigt eine stabile Unterstützung nahe 2,34 Euro. Die dreitägige Erholungsrallye könnte ein erstes Stabilisierungssignal sein. Ob daraus eine nachhaltige Wende wird, entscheiden die klinischen Daten aus der laufenden Phase-1-Studie.

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