Antimony Resources Aktie: 566 Prozent Jahresplus
Ein Gerichtsurteil in Idaho unterstreicht die strategische Bedeutung von Antimon. Antimony Resources profitiert von der Suche nach sicheren Quellen in Nordamerika.
- US-Justiz erlaubt Bau an Antimon-Mine
- Antimon für Rüstungsgüter unverzichtbar
- Eigenes Bald-Hill-Projekt in Kanada
- Aktie mit 566 Prozent Jahresplus
Die US-Regierung stuft Antimon als unverzichtbar für die nationale Sicherheit ein. Ein aktuelles Gerichtsurteil aus Idaho unterstreicht diese Dringlichkeit eindrucksvoll. Das befeuert nordamerikanische Explorationsunternehmen massiv. Antimony Resources profitiert spürbar von diesem strategischen Rückenwind.
Rüstung treibt die Nachfrage
Das US-Justizministerium erlaubt den weiteren Bau am Stibnite-Projekt in Idaho. Die Behörde betont explizit die Bedeutung von Antimon für Rüstungsgüter. Dazu zählen Munition, Hochleistungsbatterien und Radarmaterialien. Bisher war die US-Wirtschaft stark von China abhängig. Peking hat die Exporte in der jüngsten Vergangenheit jedoch eingeschränkt. Die Folge: Die nationalen strategischen Reserven der USA schrumpfen.
Antimony Resources ist an dem US-Projekt in Idaho nicht beteiligt. Das Unternehmen treibt stattdessen sein eigenes Bald-Hill-Projekt in der kanadischen Provinz New Brunswick voran. Das Marktumfeld spielt den Kanadiern nun in die Karten. Investoren suchen händeringend nach sicheren Antimon-Quellen in Nordamerika.
Bald Hill rückt ins Zentrum
Das Management hat das Beratungsunternehmen GEMTEC beauftragt. Die Experten sollen einen konkreten Fahrplan für die Genehmigungsverfahren entwickeln. Erste Gespräche mit Behörden und indigenen Vertretern laufen bereits. Umweltstudien stehen ebenfalls auf der Agenda. Solche Genehmigungsschritte sind für den Marktwert nordamerikanischer Projekte oft entscheidender als reine Erzgehalte.
Bisherige Bohrungen zeigen eine über 700 Meter lange Hauptzone. Die durchschnittlichen Antimon-Gehalte liegen bei drei bis vier Prozent. Eine offizielle erste Ressourcenschätzung fehlt allerdings noch. Das Unternehmen hat SRK Consultants für diese Aufgabe ins Boot geholt. Ein Bohrprogramm über 10.000 Meter soll die nötigen Daten liefern.
An der Börse sorgt diese Gemengelage für extreme Schwankungen. Auf Jahressicht steht ein massives Kursplus von 566 Prozent auf dem Zettel. Am Mittwoch schloss das Papier bei 0,47 Euro. Damit notiert der Wert nach einer jüngsten Korrektur deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 1,05 Euro.
Der politische Rahmen für Antimon-Projekte in Nordamerika verbessert sich zusehends. Antimony Resources muss nun die operativen Hausaufgaben machen. Die nächsten Kurstreiber sind handfeste Unternehmensmeldungen. Anleger achten auf Fortschritte bei den Umweltstudien und neue verifizierte Bohrergebnisse aus New Brunswick.
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