Antimony Resources Aktie: 660% Plus auf Jahressicht
Die Aktie von Antimony Resources legt am Freitag zu, bleibt aber im Wochenverlauf im Minus. Technische Indikatoren und fehlende News belasten.

- Kurssprung von 8,57 Prozent am Freitag
- Wochenbilanz dennoch negativ mit 8,43 Prozent
- RSI unter 50 signalisiert anhaltende Schwäche
- Keine neuen Bohrdaten seit Mitte Mai
Antimony Resources beendete die Woche mit einem Kurssprung. Am 29. Mai schloss die Aktie an der Canadian Securities Exchange bei 0,76 CAD — ein Plus von 8,57 Prozent zum Vortag. Die Wochenbilanz bleibt dennoch negativ: Minus 8,43 Prozent.
Volatilität ohne Trendwende
Die Fünf-Tage-Sequenz zeigt heftige Schwankungen. Von 0,81 CAD am 25. Mai fiel der Kurs auf 0,70 CAD am 28. Mai, bevor die Freitags-Erholung einsetzte. Das Handelsvolumen kühlte parallel ab: 186.424 Aktien am 29. Mai, nachdem am 26. Mai noch 394.631 Stück den Besitzer wechselten.
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Die Spanne der Woche reichte von 0,69 CAD bis 0,84 CAD. Der Freitags-Schlusskurs liegt unter dem Wochenstart — die Erholung fand innerhalb eines Abwärtstrends statt, nicht als Trendwende.
Gleitende Durchschnitte bleiben Widerstand
Der 5-Tage-Durchschnitt liegt bei 0,77 CAD, der 20-Tage-Durchschnitt bei 0,86 CAD. Mit 0,76 CAD schloss die Aktie knapp unter der kurzfristigen Marke und deutlich unter den längerfristigen Durchschnitten. Der 50-Tage-Schnitt steht bei 1,11 CAD, der 100-Tage-Schnitt bei 0,98 CAD.
Die Momentum-Indikatoren bestätigen die Schwäche. Der 9-Tage-RSI liegt bei 39,41, der 14-Tage-RSI bei 39,88 — beide unter der neutralen 50er-Marke. Auf Jahressicht steht ein Plus von 43,40 Prozent, über zwölf Monate sogar 660 Prozent. Der laufende Monat zeigt allerdings ein Minus von 26,92 Prozent.
Keine neuen Bohrdaten seit Mitte Mai
Nach der Assay-Veröffentlichung vom 13. Mai gab es keine weiteren Unternehmensmeldungen. Die Kursbewegung der Woche ist rein technischer Natur.
Mitte Mai hatte Antimony Resources neue Bohrergebnisse von der Bald-Hill-Lagerstätte vorgelegt. Die Assays zeigten Antimon-Gehalte von 26,9 Prozent und 6,9 Prozent in stibnithaltigen Bohrkernen, bei Mächtigkeiten bis zu 15 Metern. Die tiefste Mineralisierung wurde in 495 Metern Tiefe durchschnitten.
Am 12. Mai hatte das Unternehmen den Start der Assay-Auswertung gemeldet und ein Bohrprogramm von rund 13.000 Metern in der Hauptzone sowie 6.000 Metern in neu entdeckten Zonen angekündigt. Dort wurden Werte von 8,1 Prozent und 13,9 Prozent Antimon in Kernen mit bis zu 6,2 Metern Mächtigkeit gemeldet.
Explorationsprogramm bleibt im Fokus
Das 2026er-Programm umfasst Erweiterungsbohrungen in der Hauptzone, Bohrungen in drei neu entdeckten mineralisierten Zonen und regionale Exploration auf 37 Quadratkilometern. Neben den 13.000 Metern in der Hauptzone sind 6.000 Meter vorläufige Bohrungen in den Zonen Marcus, BH Central und BH South geplant. Parallel laufen Umwelt- und Genehmigungsstudien.
Für die kommenden Tage wird entscheidend sein, ob die Aktie das Wochentief von 0,69 CAD hält und den 5-Tage-Durchschnitt zurückerobert. Ein Vorstoß Richtung 0,84 CAD würde auf steigende Nachfrage hindeuten. Scheitert der Kurs erneut am 20-Tage-Durchschnitt bei 0,86 CAD, bleibt die technische Lage trotz des positiven Jahrestrends angespannt.
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