Antimony Resources Aktie: Beiratsposten seit 14. Juli 2026
Antimony Resources beruft Militärexperten Melkon in den Beirat, um Zugang zu Pentagon und staatlichen Fördermitteln zu erhalten.

- John M. Melkon im Beirat berufen
- Zugang zu US-Militärbehörden geplant
- Antimon für Rüstungsindustrie essenziell
- Aktie trotz Jahresplus unter Druck
Antimony Resources holt sich einen Mann mit Pentagon-Kontakten in den Beirat. John M. Melkon soll dem Unternehmen den Zugang zu US-Militärbehörden öffnen – und damit möglicherweise auch zu staatlichen Fördertöpfen. Der Kurs der Aktie zeigt derweil, wie unruhig das Umfeld für Rohstoff-Explorer bleibt.
Melkon war seit 2012 Direktor und Assistenzprofessor an der United States Military Academy. Zusätzlich leitet er den Aufbau eines Critical Minerals Consortium. Die Berufung in den Beirat von Antimony Resources gilt seit dem 14. Juli 2026.
Zugang zum Pentagon als strategisches Kapital
CEO Jim Atkinson betont vor allem eine Sache an Melkons Profil: seine Verbindungen zum US-Kriegsministerium und zum Militärapparat. Das Unternehmen erhofft sich dadurch direkten Zugang zu militärischen Abnehmern für Antimon – ein Metall, das in Munition, Flammschutzmitteln und Nachtsichtgeräten steckt.
Melkon soll außerdem helfen, Kredite und Zuschüsse zu erschließen. Im Fokus stehen das US-Kriegsministerium und die Export-Import Bank der Vereinigten Staaten. Das Geld soll in das Bald-Hill-Antimon-Projekt fließen.
Die Personalie fügt sich in einen größeren Trend ein. Washington will unabhängiger von ausländischen Lieferanten kritischer Rohstoffe werden. Antimon zählt zu den Metallen, bei denen die USA aktuell stark von Importen abhängen.
Kurs unter Druck trotz Jahresgewinn
Die Aktie schloss am Mittwoch bei 0,32 Euro. Auf Zwölf-Monats-Sicht steht dennoch ein Plus von fast 199 Prozent zu Buche – ein Wert, der die enorme Schwankungsbreite der Aktie zeigt. Vom 52-Wochen-Hoch bei 1,05 Euro, erreicht am 17. März 2026, trennen die Aktie inzwischen fast 70 Prozent.
Die kurzfristige Entwicklung fällt deutlich schwächer aus. In den vergangenen sieben Handelstagen verlor das Papier gut 15 Prozent, auf Monatssicht sind es fast 29 Prozent. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 0,44 Euro – aktuell notiert die Aktie gut 27 Prozent darunter.
Der RSI von 37,6 auf 14-Tage-Basis deutet auf keine akute Überverkauft-Situation hin, bewegt sich aber im unteren Bereich. Die annualisierte Volatilität von knapp 111 Prozent auf 30-Tage-Sicht unterstreicht, wie nervös der Handel mit dem Titel bleibt.
Ob sich Melkons Netzwerk in konkrete Aufträge oder Finanzierungszusagen übersetzen lässt, bleibt zunächst offen. Für ein kleines Explorationsunternehmen wie Antimony Resources könnte bereits ein einziger Liefervertrag mit dem US-Militär die Bewertung spürbar verändern.
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