Antimony Resources Aktie: Bohrgeräte rollen an?
Zwei Bohrgeräte sollen die Erkundung erweitern und Daten für eine erste offizielle Schätzung des Antimonvorkommens liefern.

- Bohrstart in etwa zwei Wochen geplant
- Zwei Geräte für die Feldkampagne vorgesehen
- Main-Zone-Bohrung mit 4,36 Prozent Antimon
- Mineralisierung in mehrere Richtungen offen
Antimony Resources stellt die Weichen für die nächste Explorationsetappe auf dem Bald-Hill-Projekt in der kanadischen Provinz New Brunswick. Nachdem die geologische Auswertung der vorangegangenen Arbeiten abgeschlossen ist, rückt die Wiederaufnahme der Arbeiten im Feld näher. Das Explorationsunternehmen strebt eine erste offizielle Ressourcenschätzung für das Antimonvorkommen an, um den Wert des Projekts fundierter beziffern zu können.
Laut dem CEO sollen die Bohrungen auf dem Areal in etwa zwei Wochen wieder anlaufen. Dafür plant das Unternehmen den Einsatz von zwei Bohrgeräten. Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, die bekannten Strukturen weiter einzugrenzen und das bestehende Lagerstättenmodell zu verfeinern.
Hochgradige Funde als Basis der Modellierung
Als geologische Grundlage für das anstehende Programm dienen die Bohrergebnisse aus der Main Zone, die das Unternehmen vor rund einem Monat vorlegte. Das Bohrloch BHW-26-19 durchteufte einen Abschnitt mit einem Gehalt von 4,36 Prozent Antimon über eine Kernlänge von 13,0 Metern. Innerhalb dieses Bereichs erreichte ein Teilabschnitt einen Spitzenwert von 21,45 Prozent Antimon über 1,10 Meter.
Die angetroffenen Zonen liegen in vergleichsweise flachen Tiefenbereichen. Das Unternehmen beziffert die geschätzte wahre Mächtigkeit der Vererzung auf 70 bis 80 Prozent der gemessenen Bohrlänge. Die höhergradigen Abschnitte erweitern die bekannte Zone dabei südwärts in Richtung der sogenannten Central Zone.
Zentral für die weitere Erkundung ist die offene Struktur des Systems. Nach Angaben von Antimony Resources ist die Mineralisierung sowohl nach Nordwesten als auch nach Südosten weiterhin nicht begrenzt. Ebenso dehnt sich die Formation nach unten in die Tiefe weiter aus, was Raum für zusätzliche Erweiterungsbohrungen bietet.
Ausblick auf die Ressourcenschätzung
An den Handelsplätzen wird das Explorationsunternehmen derzeit mit einer Marktkapitalisierung von 26,56 Millionen Euro bewertet. Im europäischen Handel notiert die Aktie bei 0,1735 Euro. Diese Bewertung spiegelt das frühe Stadium der Liegenschaft wider, für die bislang noch keine formelle Schätzung des gesamten Metallinhalts vorliegt.
Der bevorstehende Einsatz der beiden Geräte soll die erforderlichen Datenpunkte liefern, um das geologische Modell abzusichern. Ob die anvisierte Ressourcenschätzung die bisherigen Bohrfunde in eine wirtschaftlich tragfähige Größenordnung überführen kann, hängt von den Ergebnissen der anstehenden Kampagne ab. Die kommenden Wochen dürften daher für die weitere Entwicklung des Bald-Hill-Projekts richtungsweisend sein.
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