Antimony Resources Aktie: Genehmigungsantrag bis Q1 2027
Antimony Resources treibt Genehmigungsprozess für Bald Hill voran. Umweltstudien und Behördenkontakte sollen den Weg zur Minenentwicklung ebnen.
- Genehmigungs-Roadmap durch GEMTEC erstellt
- Umweltstudien ab Frühjahr 2026 geplant
- 13.000 Meter Bohrungen in Main Zone
- Genehmigungsantrag bis Ende 2026 erwartet
Bei Antimony Resources verschiebt sich die Story. Nach Bohrergebnissen und Antimongehalten rückt nun die Frage in den Vordergrund, ob Bald Hill überhaupt den regulatorischen Weg Richtung Minenentwicklung nehmen kann. Das ist weniger spektakulär als neue Treffer im Gestein. Für die Aktie kann es aber wichtiger werden.
Genehmigung statt reiner Exploration
Das Unternehmen treibt technische und umweltbezogene Arbeiten für das Bald-Hill-Projekt in New Brunswick voran. Dafür wurde GEMTEC Consulting Engineers and Scientists aus Fredericton beauftragt. Die Beratungsfirma soll eine Genehmigungs-Roadmap erstellen.
Diese Roadmap soll klären, welche Gesetze greifen, welche Behörden zuständig sind und welche Unterlagen für den weiteren Prozess nötig werden. Auch Zeitpläne für mögliche Genehmigungen stehen auf der Agenda. Damit verlagert sich der Blick vom reinen Explorationsrisiko hin zur Umsetzbarkeit eines möglichen Minenprojekts.
Antimony Resources hat bereits Gespräche mit Regierungsvertretern auf Provinz- und Bundesebene geführt. Auch der lokale Gemeinderat und das Department of Indigenous Affairs waren eingebunden. Dabei ging es um erste Fragen sowie um indigene Gruppen mit Interessen im Projektgebiet.
Ein Kernpunkt ist die Umweltverträglichkeitsprüfung. GEMTEC und Antimony Resources haben dafür Kontakt zu den beiden wichtigsten Aufsichtsstellen für Metallbergbau in New Brunswick aufgenommen. Gespräche mit Mitgliedern des technischen Prüfungsausschusses sollen den späteren Genehmigungsprozess vorbereiten.
Bald Hill bekommt zwei Arbeitsstränge
Ab Frühjahr 2026 soll GEMTEC ökologische Basiserhebungen im Gebiet Bald Hill durchführen. Vorbereitende Desktop-Analysen laufen bereits. Sie sollen früh zeigen, welche Umwelt- und Genehmigungsthemen besondere Aufmerksamkeit verlangen.
Parallel dazu bleibt die Exploration ein zentraler Teil der Entwicklung. Für das zweite und dritte Quartal 2026 ist ein Feldprogramm geplant, das Erweiterungsbohrungen in der Main Zone und Arbeiten auf einem auf 37 Quadratkilometer vergrößerten Projektgebiet umfasst.
Konkret sind 13.000 Meter Bohrungen in der Bald Hill Main Zone vorgesehen. Weitere 6.000 Meter sollen auf vorläufige Explorationsbohrungen in Marcus, BH Central und BH South entfallen. Diese drei neu entdeckten mineralisierten Zonen könnten die Projektbasis verbreitern.
Die Genehmigungsschiene läuft daneben weiter. Antimony Resources nennt Umweltstudien, technische Untersuchungen, Arbeit mit First-Nations-Gemeinden, lokale Stakeholder-Gespräche und Behördenkontakte als Schritte zur Risikominderung. Ein fertiger Genehmigungsantrag wird für das vierte Quartal 2026 oder das erste Quartal 2027 angepeilt.
Warum das für die Aktie zählt
Zuletzt hatten vor allem Bohrergebnisse die Aufmerksamkeit geprägt. Am 13. Mai meldete Antimony Resources weitere Analyseergebnisse aus drei Bohrlöchern und verwies auf hochgradige Antimonwerte in stibnithaltigem Kernmaterial. Das stützt die Explorationsstory.
Der neue Schwerpunkt setzt eine zweite Messlatte. Es geht nicht mehr nur darum, ob Bald Hill zusätzliche Mineralisierung liefert. Die Aktie hängt nun stärker daran, ob das Unternehmen aus geologischen Hinweisen einen strukturierten Entwicklungsplan formen kann.
Technische Unsicherheit bleibt. Antimony Resources hat noch nicht genügend Arbeiten abgeschlossen, um die bisherige konzeptionelle Schätzung als Mineralressource zu bestätigen. Genau deshalb zählt die Kombination aus weiteren Bohrungen und sauberem Genehmigungspfad.
Der nächste konkrete Prüfpunkt liegt in der Umsetzung der Umwelt- und Technikarbeiten sowie im Zeitplan für den Genehmigungsantrag bis Ende 2026 oder Anfang 2027. Bald Hill wird damit nicht nur an Antimongehalten gemessen, sondern auch an Ausführung, Behördenprozess und Projektdisziplin.
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