Antimony Resources Aktie: Ressourcenschätzung Ende Juni
Neue Bohrergebnisse von Antimony Resources zeigen Spitzenwerte bis 36 Prozent Antimon und erweitern die Hauptzone des Bald-Hill-Projekts.

- Bohrergebnis mit 36 Prozent Antimon
- Hauptzone des Projekts wächst
- Ressourcenschätzung bis Ende Juni
- Aktie mit Jahresplus von 564 Prozent
Antimony Resources liefert neue Bohrergebnisse aus Kanada. Die Daten bestätigen eine Ausdehnung der Hauptzone auf dem Bald-Hill-Projekt. Ein einzelner Spitzenwert erreicht dabei 36 Prozent Antimon. Kein Wunder. Anleger greifen bei der Aktie wieder zu.
Die Hauptzone wächst
Die jüngsten Daten stammen aus drei neuen Bohrlöchern. Zwei davon erweitern die bekannte Mineralisierung erfolgreich in Richtung Süden. Die Bohrungen stießen in rund 240 Metern Tiefe auf drei separate Zonen.
Neben dem Spitzenwert von 36 Prozent lieferte ein weiteres Loch 27 Prozent Antimon. Das östliche Bohrloch zeigt eine dickere Mineralisierung als frühere westliche Bohrungen. Das stärkt das Vertrauen in die Größe der Lagerstätte.
Bislang hat das Unternehmen 4.000 Meter seines aktuellen Bohrprogramms abgeschlossen. Insgesamt plant Antimony Resources für dieses Jahr 10.000 Meter. Parallel wuchs die Projektfläche durch neue Claims auf über 2.000 Hektar.
Ressourcenschätzung und China-Faktor
CEO Jim Atkinson setzt eine klare Frist. Bis Ende Juni soll die erste formelle Ressourcenschätzung vorliegen. Das Beratungsunternehmen SRK Consultants erstellt den Bericht. Parallel bereitet Antimony Resources die Genehmigungsverfahren vor. Der formelle Antrag folgt um den Jahreswechsel.
Der geopolitische Hintergrund treibt das Interesse an dem Projekt. China hat sein Exportverbot für Antimon zwar bis November 2026 ausgesetzt. Exporteure benötigen für Verkäufe ins Ausland aber weiterhin Lizenzen aus Peking.
Die USA und Europa stufen Antimon als kritisches Mineral ein. Washington will unabhängige Lieferketten aufbauen. Das zeigt ein Milliardenkredit der US-Regierung an das Konkurrenzprojekt Perpetua Resources im vergangenen Mai.
Hohe Schwankungen
Die Börse reagiert positiv auf die operativen Fortschritte. Am Dienstag schloss die Aktie bei 0,46 Euro. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von knapp zwölf Prozent. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier einen Zuwachs von 564 Prozent.
Die Schwankungsbreite bleibt enorm. Die annualisierte Volatilität liegt bei 144 Prozent. Das spiegelt den spekulativen Charakter des Explorers wider. Ende Juni folgt der nächste Meilenstein. Die angekündigte Ressourcenschätzung liefert dann konkrete Daten zur tatsächlichen Größe der Lagerstätte.
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