Antimony Resources Aktie: SRK-Bericht am 29. Juni
Antimony Resources erwartet am 29. Juni eine entscheidende Woche mit Ressourcenschätzung und auslaufender Haltefrist bei schwachem Marktumfeld.

- Ressourcenschätzung für Bald Hill Projekt
- Auslaufende Haltefrist für Aktienpaket
- Antimonpreis fällt um 22 Prozent
- Starke Bohrdaten aus Südzone gemeldet
Antimony Resources steht vor einer entscheidenden Woche. Der Aktienkurs steht massiv unter Druck. Parallel dazu fallen die globalen Rohstoffpreise. Am 29. Juni prallen nun zwei Ereignisse aufeinander. Sie dürften die kurzfristige Richtung des Papiers vorgeben.
Am Freitag schloss das Papier bei 0,39 Euro. Allein in den vergangenen sieben Tagen verlor die Aktie rund 18 Prozent an Wert. Vom Rekordhoch im März ist der Kurs mittlerweile über 60 Prozent entfernt.
Doppelschlag am 29. Juni
Der nahende Montag bringt fundamentale Klarheit. SRK Consultants veröffentlicht die erste offizielle Ressourcenschätzung nach NI 43-101. Der Bericht war ursprünglich für das Frühjahr geplant. Er liefert erstmals harte Daten zum Bald Hill Projekt.
Am selben Tag endet eine wichtige Haltefrist. Über 21 Millionen Aktien und Optionsscheine aus einer Privatplatzierung werden frei handelbar. Damals sammelte das Unternehmen frisches Kapital zu 0,45 Kanadischen Dollar je Einheit ein. Da der aktuelle Kurs darunter liegt, droht zusätzlicher Verkaufsdruck.
Schwacher Markt, starke Bohrdaten
Ein Grund für die Kursschwäche ist der Antimon-Markt selbst. Der Einzelhandelspreis fiel zuletzt auf knapp 52 US-Dollar pro Kilogramm. Das entspricht einem Minus von rund 22 Prozent seit Anfang des vergangenen Jahres. Neue Angebote und Substitutionseffekte drücken die Preise. Endkunden halten sich aktuell mit Käufen zurück.
Die operativen Ergebnisse zeichnen ein anderes Bild. Im Juni meldete das Unternehmen starke Daten aus der Südzone. Gesteinsproben über eine Länge von 200 Metern zeigten einen durchschnittlichen Antimon-Gehalt von 19,5 Prozent. Diese Zone liegt südlich des Hauptkörpers. Sie eröffnet ein völlig neues Explorationsziel.
Die Hauptzone ist bereits umfassend getestet. Ein großes Bohrprogramm endete im April. Die Mineralisierung erstreckt sich über 700 Meter. Die durchschnittlichen Gehalte liegen hier bei drei bis vier Prozent.
Geopolitik stützt langfristig
Trotz der Preiskorrektur bleibt das strategische Umfeld intakt. Die USA importieren jährlich bis zu 25.000 Tonnen Antimon. Der Großteil stammt aus China. Peking hat ein Exportverbot für militärische Zwecke verhängt. Alle Lieferungen erfordern Lizenzen. Washington sucht daher dringend nach nordamerikanischen Alternativen.
Ein klares Signal sendete die US-Regierung im Mai. Das Perpetua-Projekt in Idaho erhielt einen Milliardenkredit. Die Botschaft: Unabhängigkeit um jeden Preis. Antimony Resources treibt derweil die eigenen Genehmigungen voran. Ein formeller Antrag soll spätestens Anfang 2027 vorliegen.
Der 29. Juni wird die Richtung vorgeben. Die Ressourcenschätzung liefert die fundamentale Basis für das Projekt. Fallen die Daten stark aus, könnte das den Verkaufsdruck auslaufender Haltefristen abfedern. Enttäuscht der Bericht, trifft das zusätzliche Aktienangebot auf einen ohnehin schwachen Markt.
Antimony Resources-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Antimony Resources-Analyse vom 22. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Antimony Resources-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Antimony Resources-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Antimony Resources: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




