Antimony Resources Aktie: SRK-Bericht bis Ende Mai erwartet

Antimony Resources steht vor einer Woche, die das Bald-Hill-Projekt neu einordnen kann. Bisher lebt die Bewertung vor allem von Bohrdaten und Erwartungen. Nun rücken die erste regelkonforme Ressourcenschätzung und vorläufige Gespräche über mögliche Abnahmeverträge zusammen. Für einen Explorer ist das ein wichtiger Schritt Richtung Projektentwickler.
Bald Hill bekommt harte Kennzahlen
SRK Consultants aus Toronto finalisiert die erste Ressourcenschätzung nach NI-43-101-Standard. Ursprünglich war der Bericht für Ende April oder Anfang Mai vorgesehen. Er ist der zentrale Meilenstein, weil er das geologische Potenzial erstmals in eine belastbare Ressourcengrundlage überführen soll.
Das Definitionsbohrprogramm endete am 28. April 2026 nach 25.000 Metern Bohrdaten aus der Main Zone. Die Proben werden bei Activation Laboratories in Ontario verarbeitet. Ergebnisse wurden drei bis vier Wochen nach Programmende erwartet.
Ein früherer technischer Bericht nannte als konzeptionelles Ziel rund 2,7 Millionen Tonnen mit Gehalten zwischen 3 und 4 Prozent Antimon. Diese Angabe ist ausdrücklich noch keine definierte Ressource. Genau deshalb bekommt der SRK-Bericht so viel Gewicht.
Neue Bohrphase läuft bereits
Operativ wartet Antimony Resources nicht auf den Bericht. Die nächste Explorationsphase begann in der zweiten Maiwoche. Geplant sind 13.000 Meter Erweiterungsbohrungen in der Main Zone sowie 6.000 Meter erste Bohrungen in drei neu abgegrenzten Zonen.
Die jüngsten Treffer erklären, warum das Unternehmen Tempo macht. Bohrloch BH-25-34 durchschnitt 4,38 Prozent Antimon über 7,05 Meter. Darin lag ein höhergradiger Abschnitt mit 9,76 Prozent über 3,15 Meter.
Aktualisierte 3D-Modelle zeigen, dass die Main Zone in alle Richtungen offenbleibt. Sie erstreckt sich über mehr als 600 Meter und reicht in Tiefen von über 400 Metern. Das Management verweist auf den „hochgradigen Charakter“ der Winterbohrungen und sieht Hinweise auf weiteres Potenzial in der Tiefe.
Genehmigung und Abnahme rücken näher
Neben der Geologie arbeitet Antimony Resources an den kommerziellen Bausteinen. Das Unternehmen will Metallvermarkter einschalten, um die Möglichkeit einer späteren Abnahmevereinbarung für künftige Produktion zu prüfen. Solche Gespräche sind früh, können aber für die Finanzierung eines Rohstoffprojekts wichtig werden.
Der Genehmigungsprozess lief im April über GEMTEC Consulting Engineers and Scientists an. Erste Gespräche mit der Provinzregierung von New Brunswick haben bereits stattgefunden. Eine formale Genehmigungsanfrage wird für den Jahreswechsel 2026/27 angepeilt.
Der Rohstoffmarkt liefert Rückenwind. China hat das Exportverbot für Gallium, Germanium, Antimon und superharte Materialien in die USA bis zum 27. November 2026 ausgesetzt. Die Exportkontrollen bleiben aber bestehen, Verkäufe ins Ausland benötigen weiter Lizenzen aus Peking.
Antimon gilt in den USA und der EU als kritischer Rohstoff. Nachfrage aus Verteidigung und Elektronik trifft auf enge Lieferketten und begrenzte Raffineriekapazitäten außerhalb Chinas. Beim Referenzpreis von 51,80 Dollar je Kilogramm liegt Antimon noch rund 172 Prozent über dem Niveau von Anfang 2024.
In der Woche ab 18. Mai richtet sich der Blick auf drei Punkte: den SRK-Bericht bis Ende Mai, Laborresultate aus mehr als 1.500 eingereichten Bohrkernproben und Details zu den Abnahmegesprächen. Werden die Bohrdaten in eine robuste Ressource übersetzt, hätte Bald Hill eine deutlich stärkere Grundlage für Genehmigung, Finanzierung und mögliche Vermarktung.
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