Antofagasta Aktie: Glänzende Rekordzahlen

Der Kupferproduzent Antofagasta verzeichnete 2025 dank hoher Preise und Effizienz Rekordmargen und steigerte die Dividende. Die Investitionsspitze ist überschritten, der Fokus liegt nun auf Produktionswachstum.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz und EBITDA legten kräftig zu
  • Dividende steigt auf 64,6 Cent je Aktie
  • EBITDA-Marge erreicht Rekordwert von 60 Prozent
  • Investitionshöhepunkt für 2025 überschritten

Antofagasta hat heute für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 ein beeindruckendes Zahlenwerk vorgelegt. Dank einer Kombination aus hoher operativer Disziplin und starken Kupferpreisen konnte der Bergbaukonzern seine Profitabilität massiv steigern. Doch kann das Unternehmen dieses Tempo beibehalten, während die Großinvestitionen in neue Projekte ihren Höhepunkt erreichen?

Hier sind die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Antofagasta?

  • Umsatz: 8,62 Milliarden US-Dollar (+30 % zum Vorjahr)
  • EBITDA: 5,2 Milliarden US-Dollar (+52 % zum Vorjahr)
  • Dividende: 64,6 Cent pro Aktie (Gesamtausschüttung für 2025)
  • EBITDA-Marge: Steigerung um neun Prozentpunkte auf 60 %

Profitabilität auf Rekordniveau

Die deutliche Ausweitung der EBITDA-Marge auf 60 % unterstreicht die verbesserte Effizienz des Konzerns. CEO Iván Arriagada führt dieses Ergebnis primär auf die realisierten Preise am Kupfermarkt sowie auf hohe Erlöse aus Nebenprodukten zurück. Mit einem Verhältnis von Nettoverschuldung zum EBITDA von lediglich 0,53x bleibt die Bilanz trotz der intensiven Investitionsphase stabil.

Die Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung: Die Gesamtdividende für das Jahr steigt durch eine Schlusszahlung von 48 Cent auf insgesamt 64,6 Cent pro Aktie. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 50 % des bereinigten Gewinns.

Peak beim Kapitaleinsatz überschritten

Ein zentraler Punkt für Investoren ist der Investitionszyklus (Capex). Im Jahr 2025 erreichte dieser mit 3,7 Milliarden US-Dollar seinen Höhepunkt, was vor allem auf den Bau des zweiten Konzentrators am Standort Centinela zurückzuführen ist. Dieses Projekt ist mittlerweile zu 70 % abgeschlossen und soll mittelfristig ein Produktionswachstum von 30 % ermöglichen.

Für das laufende Jahr 2026 gibt das Management einen konkreten Ausblick:

  • Geringere Investitionen: Der Kapitaleinsatz soll sich auf etwa 3,4 Milliarden US-Dollar stabilisieren.
  • Produktionsziele: Die Kupferproduktion wird unverändert in einer Spanne von 650.000 bis 700.000 Tonnen erwartet.
  • Kostenvorteile: Durch wettbewerbsfähige Cash-Kosten will das Unternehmen von der strukturellen Angebotslücke am Kupfermarkt profitieren, die durch die globale Elektrifizierung und Energiewende getrieben wird.

Der strategische Fokus liegt im Jahr 2026 nun vollständig auf der operativen Umsetzung des Produktionsplans und der planmäßigen Fertigstellung der Centinela-Erweiterung. Mit dem Rückgang der Investitionsausgaben bei gleichzeitig angestrebten Produktionssteigerungen positioniert sich der Konzern für einen wachsenden freien Cashflow in den kommenden Jahren.

Antofagasta-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Antofagasta-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Antofagasta-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Antofagasta-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Antofagasta: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Antofagasta