Apex Critical Metals Aktie: Industrieanalysen durchgeführt

Apex Critical Metals intensiviert das Explorationsprogramm am Rift-Projekt mit einem zweiten Bohrgerät. Die entscheidenden Laborergebnisse zur Mineralisierung stehen noch aus.

Die Kernpunkte:
  • Zweites Bohrgerät für parallele Bohrungen im Einsatz
  • Erster Bohrschacht durchteuft über 330 Meter Carbonatit
  • Laboranalysen der Proben in den kommenden Wochen
  • Aktie notiert unter dem 50-Tage-Durchschnitt

Apex Critical Metals zieht beim Rift-„Rare Earth“-Projekt in Nebraska das Tempo an. Mit einem zweiten Bohrgerät will das Unternehmen schneller klären, wie weit sich die Zielzone tatsächlich erstreckt – und ob sich die historischen Hinweise auf Seltene Erden bestätigen lassen. Entscheidend wird dabei ein Punkt, den viele Anleger gern überlesen: Erst Laboranalysen zeigen, ob aus „Treffer im Gestein“ auch wirtschaftlich relevante Mineralisierung wird.

Zweites Bohrgerät, drei Löcher – was bisher passiert ist

Laut Mitteilung von diese Woche (10. Februar) ist das Phase‑I‑Programm am Rift‑Projekt nun vollständig mobilisiert. Neben dem zusätzlichen Bohrgerät laufen mehrere Bohrungen parallel:

  • RIFT26‑002: Hier wurde Carbonatit über rund 330 Meter durchschnitten, beginnend bei 178 Metern Bohrtiefe. Das Loch liegt etwa 100 Meter südlich eines historischen Bohrlochs (NEC11‑004) und soll die bekannte Mineralisierung entlang des Streichens verlängern sowie Geometrie und Ausrichtung besser einfangen.
  • RIFT26‑001A: Aktuell bei 110 Metern (Zieltiefe: 600 Meter). Carbonatit wurde noch nicht erreicht, wird aber nach Unternehmensangaben um ca. 175 Meter Tiefe erwartet.
  • RIFT26‑003: Das dritte Loch wurde gestartet. Weitere Bohrpads werden vorbereitet, um zusätzliche Step‑out‑Bohrungen nördlich und südlich der Prioritätszone zu ermöglichen.

Parallel läuft die Kernaufbereitung. Die ersten Proben sollen laut Unternehmen in den kommenden Wochen priorisiert ins Labor gehen.

Warum der Carbonatit-Treffer noch kein Ergebnis ist

Der geologische Rahmen ist klar: Das Projekt liegt im Elk Creek Carbonatite Complex. Carbonatite gelten als potenzielle „Trägergesteine“ für kritische Metalle wie Seltene Erden. Aber Apex betont ausdrücklich: Carbonatit zu schneiden bedeutet nicht automatisch Mineralisierung. Ob und in welcher Qualität Seltene Erden enthalten sind, können nur Assays (Laborergebnisse) bestätigen.

Für die Zielplanung nutzt das Unternehmen eine kombinierte Datengrundlage aus historischen Bohrungen, Oberflächen-Geochemie und geophysikalischen Messungen, zusammengeführt in einem modernen 3D-Geologiemodell. Phase I konzentriert sich auf einen priorisierten Abschnitt mit etwa 850 Metern Nord‑Süd‑Streichlänge im südöstlichen Projektteil.

Historische Hinweise liefern die Messlatte

Der Standort bringt Vorschusslorbeeren mit – aus der Vergangenheit. Frühere Betreiber berichteten im Komplex über breite Intervalle höhergradiger Seltenerd-Mineralisierung, darunter:

  • 155,5 Meter mit 2,70% REO
  • 68,2 Meter mit 3,32% REO

Genau an diesem Punkt wird es für den Markt spannend: Kann das aktuelle Programm solche Abschnitte bestätigen oder sogar ausdehnen? Ohne die anstehenden Assays bleibt es vorerst bei Geologie und Bohrfortschritt.

Zum Marktbild passt: Die Aktie notiert am Freitag bei 1,53 Euro und damit unter dem 50‑Tage‑Durchschnitt von 1,65 Euro – ein Hinweis, dass der Titel zuletzt eher unter Druck stand.

In den nächsten Wochen richtet sich der Fokus klar auf zwei Meilensteine: den erwarteten Carbonatit‑Schnitt bei RIFT26‑001A um etwa 175 Meter Tiefe und vor allem die ersten Laborergebnisse, die aus dem Bohrprogramm belastbare Aussagen zu Gehalt und Bedeutung einer möglichen Mineralisierung machen sollen.

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