Apex Critical Metals Aktie: Ressourcenschätzung im ersten Quartal 2027

Apex Critical Metals setzt die Bohrungen in Nebraska fort und plant die erste Ressourcenschätzung für das Rift-Projekt im ersten Quartal 2027.

Die Kernpunkte:
  • Bohrprogramm umfasst 34 Bohrlöcher
  • Rund 22.000 Bohrmeter bislang erfasst
  • Laborwerte für 15 Bohrungen ausstehend
  • Aktie verliert vier Prozent

Beim kanadischen Explorationsunternehmen Apex Critical Metals richtet sich der Blick nach den Fortschritten im Sommer auf den weiteren Projektzeitplan. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bestätigte das Unternehmen den Ablauf für das Rift-Projekt im Bundesstaat Nebraska.

Die Bohrarbeiten vor Ort sollen über den September und Oktober fortgesetzt werden. Im ersten Quartal 2027 wird anschließend die erste offizielle Ressourcenschätzung für das Vorkommen anvisiert.

Bohrfortschritt an der Trinity-Zone

Die laufenden Feldarbeiten konzentrieren sich vor allem auf die sogenannte Trinity-Zone des Vorkommens. Ziel der aktuellen Kampagne ist es, die bekannte Vererzung entlang des Einfallens weiter in die Tiefe zu verfolgen und das geologische Modell vor der anstehenden Ressourcendefinition zu verdichten.

Die Einordnung der Aktivitäten schließt an die Bohrergebnisse an, die das Unternehmen vor rund zwei Wochen für das Seltene-Erden-Projekt vorgelegt hatte. Bei der Step-out-Bohrung RIFT26-019 durchteufte das Team einen mineralisierten Abschnitt von 197,5 Metern mit einem Durchschnittsgehalt von 2,12 Prozent Seltenerdoxiden (REO).

Mit diesem Treffer gelang es den Geologen, die Ausdehnung der Trinity-Zone neigungsabwärts weiter zu vergrößern. Für das Explorationsmodell bedeutet dieser Nachweis kontinuierlicher Mineralisierung einen wesentlichen Schritt, da er das Volumenpotenzial des Zielgebiets untermauert.

Datenbasis für die Ressourcenschätzung

Insgesamt umfasst das laufende Bohrprogramm 34 niedergebrachte Bohrlöcher mit zusammen rund 22.000 Bohrmetern. Für 15 dieser Bohrungen stehen die Laboranalysen derzeit noch aus. Sie sollen zusammen mit den verbleibenden Bohrungen der kommenden Wochen das Fundament für die anstehende Erstberechnung liefern.

Auf regulatorischer Ebene spiegeln sich diese Schritte in den Dokumenten der Behörden wider. Neben der Einreichung des Formulars 6-K bei der SEC verzeichnete die US-Aufsicht in den vergangenen zwölf Monaten keine meldepflichtigen Transaktionen von Führungskräften. Um europäischen Anlegern den Zugang zu erleichtern, hatte zudem Euronext Paris die Stammaktien des Unternehmens im Juli zur Notierung an der Euronext Access Paris zugelassen.

Marktbild und charttechnische Marken

An der Börse spiegelte sich der Fortgang der Arbeiten zuletzt in einer Konsolidierung wider. Am Freitag schloss die Aktie bei 0,8550 Euro, was einem Tagesrückgang von 4,0 Prozent entspricht. Damit bewegt sich der Kurs im deutschen Handel fast exakt auf dem Niveau seines 50-Tage-Durchschnitts von 0,8571 Euro.

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