Apollo Silver: 110 Millionen Unzen in Calico

Apollo Silver treibt nach interner Neuordnung die wirtschaftliche Bewertung des Calico-Projekts voran. Die Aktie fällt trotz strategischer Silber-Nachfrage.

Die Kernpunkte:
  • Managementwechsel im März abgeschlossen
  • Vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) in Arbeit
  • 4.500 Meter Kernbohrprogramm läuft
  • Silber als kritisches Mineral eingestuft

Apollo Silver hat die Phase der internen Neuordnung abgeschlossen. Nach dem Managementwechsel im März 2026 rückt nun die wirtschaftliche Bestätigung des Flaggschiffprojekts Calico in den Fokus. An der Börse herrscht derweil Ernüchterung: Die Aktie verliert heute 7,79 Prozent auf 1,92 Euro und nähert sich damit ihrem Jahrestief bei 1,84 Euro an.

Das Unternehmen profitiert von einer veränderten regulatorischen Lage in den USA. Seit 2025 gilt Silber dort offiziell als kritisches Mineral, was die strategische Bedeutung heimischer Vorkommen erhöht. Das Calico-Projekt in Kalifornien beherbergt geschätzte 110 Millionen Unzen Silber in den Kategorien „Measured“ und „Indicated“.

Wirtschaftlichkeit im Fokus

Um den Wert dieser Ressourcen zu untermauern, bereitet Apollo Silver derzeit eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) vor. Ein internationales Ingenieurbüro leitet die Studie, die als zentraler Katalysator für die kommenden Monate gilt. Marktbeobachter achten dabei besonders auf die metallurgischen Tests, welche die Gewinnungsraten des Erzes definieren sollen.

Parallel dazu läuft ein Kernbohrprogramm über 4.500 Meter. Die Arbeiten sollen bis zum Ende des zweiten Quartals wichtige Daten für das Minendesign und die Optimierung der Silberrückgewinnung liefern. Neben Silber enthält die Lagerstätte signifikante Anteile an Baryt und Zink, was die Einnahmebasis diversifizieren könnte.

Strategische Herausforderungen in Mexiko

Während in Kalifornien die technische Entwicklung dominiert, bleibt die Lage beim Projekt Cinco de Mayo in Mexiko komplexer. Hier bemüht sich das Management weiterhin um langfristige Zugangsrechte und Vereinbarungen mit den lokalen Gemeinden. Diese Verhandlungen gelten als langfristiger Faktor, der über die Erschließung der dortigen Ressourcen entscheidet.

Die globale Angebotslücke bei Silber stützt das fundamentale Szenario des Unternehmens. Da die Primärproduktion stagniert, während die Nachfrage aus der Solarindustrie und dem Verteidigungssektor steigt, gewinnen Projekte in stabilen Jurisdiktionen wie San Bernardino County an Gewicht.

Die Ergebnisse der laufenden PEA werden zeigen, ob das Calico-Projekt unter den aktuellen Marktbedingungen wirtschaftlich betrieben werden kann. Mit dem Abschluss des Bohrprogramms im Juni dürften weitere technische Details folgen, die das Fundament für die nächste Entwicklungsstufe bilden.

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