Apollo Silver Aktie: 11 Prozent Silber-Einbruch am 15. Mai
Silberpreis stürzt um über elf Prozent ab. Apollo Silver erhält Verkaufsrating. Indiens Zollerhöhung und US-China-Gipfel belasten.

- Silberpreis bricht zweistellig ein
- Indien verdoppelt Importzölle auf Silber
- Analysten stufen Apollo Silver herab
- Aktie verliert knapp drei Prozent
Ein massiver Preisrutsch am Silbermarkt und eine frische Verkaufsempfehlung belasten Apollo Silver. Während der Rohstoffpreis zweistellig einbrach, stufte das Analysehaus StockInvest.us die Aktie des Explorers als Verkaufskandidaten ein.
Globale Faktoren belasten Edelmetallpreise
Der Silberpreis verlor am 15. Mai drastisch an Boden. In der Spitze sank die Notierung um über elf Prozent auf 77,15 US-Dollar pro Feinunze. Dieser Einbruch am Terminmarkt zog die Aktienkurse zahlreicher Branchenvertreter mit nach unten.
Hinter der Schwäche stehen handfeste makroökonomische Gründe. Indien, einer der weltweit größten Abnehmer von Edelmetallen, verdoppelte die Importzölle für Silber überraschend von 7,5 auf 15 Prozent. Diese Maßnahme dämpfte die Erwartungen an die physische Nachfrage unmittelbar und löste automatisierte Verkäufe an den Terminbörsen aus.
Dazu enttäuschten politische Entwicklungen die Marktteilnehmer. Ein Gipfeltreffen zwischen den USA und China endete ohne ein neues Handelsabkommen. Parallel dazu belasteten Sorgen über die US-Inflation und mögliche Zinserhöhungen die Stimmung im Edelmetallsektor.
Technische Lage der Apollo-Silver-Aktie
Die Aktie von Apollo Silver reagierte am Freitag mit einem Abschlag von knapp drei Prozent und schloss bei 2,21 Euro. Damit notiert das Papier zwar noch über dem 50-Tage-Durchschnitt von 2,14 Euro, hat aber deutlich an Dynamik verloren.
Die technische Verfassung spiegelt die Verunsicherung wider. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,06 Euro ist der Kurs inzwischen rund 28 Prozent entfernt. Die jährliche Volatilität von 76 Prozent verdeutlicht das spekulative Umfeld, in dem sich der Explorer bewegt.
Analysten begründen die Herabstufung vor allem mit den negativen Signalen des Gesamtmarktes und der kurzfristig schwachen Preiserwartung für Silber. In der neuen Handelswoche wird die Stabilisierung des Silberpreises zur zentralen Bedingung für eine Kurserholung. Findet das Edelmetall keinen Boden bei der Marke von 75 US-Dollar, dürfte der Druck auf die Marktkapitalisierung von aktuell rund 158 Millionen US-Dollar anhalten.
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