Apple Aktie: 100 Milliarden Dollar neuer Rückkauf
Apple steigert Dividende und genehmigt 100 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe. Die Aktie nähert sich dem Rekordhoch.

- Dividende steigt auf 0,27 Dollar
- Rückkaufprogramm um 100 Milliarden aufgestockt
- Bruttomarge klettert auf 49,3 Prozent
- iPhone-Umsatz erreicht Rekordwert
Apple reagiert auf das starke Quartal nicht mit Zurückhaltung, sondern mit mehr Geld für die Aktionäre. Die Dividende steigt auf 0,27 Dollar je Aktie. Parallel dazu stockt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm massiv auf.
Der Markt nimmt das freundlich auf. Die Aktie notiert bei 252,50 Euro und liegt damit nur einen Hauch unter ihrem Rekordhoch. Auf Sicht von 30 Tagen hat der Kurs bereits 15,01 Prozent zugelegt. Der Abstand zu den gleitenden Durchschnitten bleibt klar positiv.
Dividende rauf, Rückkauf noch größer
Für die Dividende gilt ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Anspruch auf die Ausschüttung haben Anleger, die die Aktie in dieser Woche im Depot halten. Ausgezahlt werden soll Mitte Mai 2026.
Noch gewichtiger ist der Rückkauf. Der Verwaltungsrat hat weitere 100 Milliarden Dollar für den Rückkauf eigener Aktien genehmigt. Im Vorquartal kaufte Apple bereits rund 42 Millionen Aktien für 11 Milliarden Dollar zurück. Das Signal ist klar: Der Konzern will überschüssiges Kapital weiter zügig an die Eigentümer zurückgeben.
Marge bleibt die Stärke
Auch operativ liefert Apple. Die Bruttomarge kletterte auf 49,3 Prozent. Das ist ein Anstieg um 110 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal. Treiber sind vor allem das margenstarke Servicegeschäft und Premium-Hardware.
Das iPhone brachte im Märzquartal 57 Milliarden Dollar ein, ein Rekordwert. Die Dienste-Sparte erreichte ebenfalls einen Höchststand von 31 Milliarden Dollar und wuchs um 16 Prozent. In Greater China legte der Umsatz um 28 Prozent zu. Das ist bemerkenswert, weil der Markt dort hart umkämpft bleibt.
Blick auf China und die Pipeline
Hinzu kommt der geopolitische Faktor. Im Mittelpunkt stehen Gespräche hochrangiger Tech-Vertreter in China, bei denen Handelsfragen und Zölle eine Rolle spielen. Für Apple bleibt das relevant, weil die Lieferkette und der Absatz in Asien davon abhängen.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatzplus von 14 bis 17 Prozent. Die Investitionen in künstliche Intelligenz laufen ebenfalls hoch. Vor allem bei neuen iPhone- und Mac-Chips bleibt die Versorgung knapp. Trotzdem soll die Produktpipeline mit neuen Geräten und Software-Updates in Schwung bleiben.
Apple zeigt damit zwei Dinge zugleich: starke operative Margen und enorme Kapitalkraft. Der Aktienkurs spiegelt das bereits wider. Mit einem RSI von 18,2 ist der Titel kurzfristig allerdings deutlich gelaufen, während der Kurs mit 252,50 Euro genau am 52-Wochen-Hoch steht.
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