Apple Aktie: Paul Meade wechselt zu OpenAI
Apple erhöht Mac- und iPad-Preise drastisch aufgrund steigender Speicherkosten. Die Aktie reagiert mit Kursverlusten, erholt sich aber leicht.

- Preiserhöhung für MacBooks und iPads
- Speicherkosten steigen drastisch
- iPhone bleibt vorerst verschont
- Vision-Pro-Manager wechselt zu OpenAI
Apple bricht mit einer eisernen Regel. Mitten im Produktzyklus hebt der Konzern die Preise für Macs und iPads massiv an. Die Reaktion an der Börse fiel zunächst heftig aus.
Speicherchips verteuern die Hardware
Hinter dem Schritt stecken explodierende Kosten in der Lieferkette. Die Preise für DRAM-Speicher stiegen im ersten Quartal um 98 Prozent, während NAND-Flash um 90 Prozent teurer wurde. Der Hunger der KI-Rechenzentren nach Hardware verknappt das Angebot für Konsumgüter weltweit.
Das MacBook Neo kostet nun 699 statt 599 Dollar. Beim MacBook Pro klettert der Preis sogar um 300 Dollar. Auch die iPad-Modelle Air und Pro wurden deutlich teurer.
Bisher blieb das iPhone von den Erhöhungen verschont. Analysten von JPMorgan erwarten jedoch für die nächste Generation Preissprünge von bis zu 200 Dollar bei den Pro-Modellen. Die Investmentbank Wedbush hält dennoch an ihrem Kursziel von 400 Dollar fest.
Personalwechsel und Marktreaktion
Hinzu kommt ein prominenter Abgang, der für Unruhe sorgt. Paul Meade, bisher verantwortlich für die Hardware der Vision Pro, wechselt nach 15 Jahren zu OpenAI. Der Verlust trifft Apple in einer kritischen Übergangsphase, bevor John Ternus im September den Chefposten übernimmt.
Die Aktie verlor auf Wochensicht rund 3,5 Prozent an Wert. Am Freitag gelang eine Erholung um 3,6 Prozent auf 249,65 Euro. Damit notiert das Papier knapp neun Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Das Herbstgeschäft wird zur Belastungsprobe für die Markentreue. Apple setzt darauf, dass seine 1,5 Milliarden Nutzer die höheren Hardware-Kosten trotz sinkender globaler Smartphone-Absätze akzeptieren.
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