Apple Aktie: Profitabler Aufwärtstrend!
Evercore ISI hebt Kursziel für Apple an, da die iPhone-17-Verkäufe Erwartungen übertreffen. Zudem stabilisiert der Wechsel der Apple Card zu JPMorgan das Finanzgeschäft.

- Evercore erhöht Kursziel auf 330 US-Dollar
- Starke iPhone-17-Verkäufe in Schlüsselmärkten
- Apple Card wechselt von Goldman Sachs zu JPMorgan
- TSMC-Umsatz als positives Signal für Apple
Apple bleibt ein Brennpunkt an der Wall Street. Während die Aktie seit ihrem Dezember-Hoch konsolidiert und die Marktkapitalisierung zuletzt von Alphabet überholt wurde, sehen führende Analysten neue Impulse. Getrieben von starken iPhone-Verkäufen und strategischen Weichenstellungen könnte sich das Blatt wenden.
Evercore hebt Kursziel deutlich an
Die Investmentbank Evercore ISI hat ihr Kursziel von 325 auf 330 US-Dollar angehoben. Grund sind robuste Absatzzahlen der iPhone-17-Serie, insbesondere bei den margenstarken Pro-Modellen. In Schlüsselmärkten wie Nordamerika, China und Indien übertreffen die Verkaufsdaten die Erwartungen deutlich.
Die Analysten sehen konkrete Auswirkungen: Für das Dezemberquartal rechnet Evercore nun mit Erlösen von 140,5 Milliarden US-Dollar – deutlich über dem Konsens von 137,3 Milliarden. Der Gewinn je Aktie wird bei 2,71 US-Dollar erwartet, statt der bislang anvisierten 2,66 US-Dollar. Diese Revision basiert auf Echtzeit-Verkaufsdaten aus dem Handel.
JPMorgan übernimmt Apple Card
Parallel vollzieht Apple einen wichtigen Strategieschwenk im Finanzgeschäft. JPMorgan Chase löst Goldman Sachs als Emittent der Apple Card ab. Die größte US-Bank übernimmt rund 20 Milliarden US-Dollar an Kreditkartenguthaben – ein Volumen, das die Bedeutung des Service-Segments für Apple unterstreicht.
Der Wechsel beendet die Unsicherheit nach Goldman Sachs’ Rückzug aus dem Privatkundengeschäft. Mit JPMorgan als etabliertem Partner im Massenmarkt stabilisiert Apple seine Fintech-Strategie und sichert einen wichtigen Erlöspfeiler langfristig ab.
Was die Lieferkette verrät
Positive Signale kommen von TSMC, Apples wichtigstem Chip-Lieferanten. Der taiwanesische Konzern meldete für Dezember Umsätze von 33,1 Milliarden US-Dollar und übertraf damit Analystenschätzungen. Da Apple zu den Hauptabnehmern modernster Prozessoren zählt, gelten TSMCs Zahlen oft als Vorläufer für Apples eigene Hardware-Mengen.
Foxconn, der zentrale iPhone-Assembler, berichtete zwar Rekordumsätze – betonte jedoch, dass der Anteil des iPhone-Geschäfts relativ sinkt. Ursache ist das explodierende Wachstum bei KI-Servern für andere Kunden. Die absolute iPhone-Produktion bleibt hoch, doch der Mix verschiebt sich.
Führungsfrage belastet kurzfristig
Zusätzliche Volatilität brachte ein Bericht der New York Times, der Hardware-Chef John Ternus als wahrscheinlichsten Tim-Cook-Nachfolger nannte. Die Aktie gab daraufhin temporär rund ein Prozent ab. Zwar ist Nachfolgeplanung bei Großkonzernen üblich, doch reagiert der Markt sensibel auf mögliche Führungswechsel beim wertvollsten Technologieunternehmen.
Aktuell notiert die Aktie bei 259 US-Dollar – deutlich unter dem Dezember-Hoch von 288,62 US-Dollar, aber klar über dem 52-Wochen-Tief. Die nächste Richtungsentscheidung dürfte mit den kommenden Quartalszahlen fallen, die zeigen werden, ob sich Evercore’s optimistische Prognose bestätigt.
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