Apple Aktie: Smarte Brille N50 verzögert sich

Apple bereitet große iOS-Neuerung zum 20. iPhone-Jubiläum vor, verschiebt aber die smarte Brille N50 auf 2027.

Die Kernpunkte:
  • iPhone-Jubiläums-Software „Boppy“ in Entwicklung
  • AR-Brille N50 erst Ende 2027 erwartet
  • Aktienkurs nahe Rekordhoch bei 265,80 Euro
  • Dienstleistungssparte erzielt Rekordumsatz

Apple blickt bereits weit über das laufende Jahr hinaus. Während die Branche gespannt auf die Entwicklerkonferenz WWDC in der nächsten Woche starrt, sickern Details zur langfristigen Strategie durch. Im Zentrum steht das Jahr 2027 — das 20. Jubiläum des iPhones.

Unter dem internen Codenamen „Boppy“ hat die Entwicklung der Software-Generation für 2027 begonnen. Marktbeobachter erwarten für iOS 28 einen deutlich größeren Sprung als für das kommende Update. Die neue Architektur soll mobile und stationäre Systeme enger verzahnen, um eine neue Hardware-Generation zum runden Geburtstag des iPhones vorzubereiten.

Parallel dazu gibt es einen Dämpfer bei den Wearables. Die Markteinführung der smarten Brille „N50“ verschiebt sich nach aktuellen Informationen auf Ende 2027. Die Optimierung von Siri für komplexe visuelle Aufgaben benötigt offenbar mehr Zeit als geplant. Diese Verzögerung verschafft Wettbewerbern wie Meta vorerst wertvolle Zeit im Markt für AR-Wearables.

An der Börse notiert das Papier mit 265,80 Euro nur knapp unter seinem Rekordhoch. Seit Jahresbeginn legte der Kurs um rund 15 Prozent zu. Mit einem Börsenwert von 4,58 Billionen Dollar bleibt Apple das Maß der Dinge im Technologiesektor.

Die Bewertung fällt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 37 jedoch sportlich aus. Das Unternehmen stützt den Kurs derweil mit einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm und einer leicht angehobenen Dividende. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Apple einen Rekordumsatz von über 111 Milliarden Dollar.

Das Dienstleistungsgeschäft steuerte dazu einen Bestwert von fast 31 Milliarden Dollar bei. Parallel dazu treibt der Konzern die Entwicklung von iOS 27 voran, das intern unter dem Namen „Rave“ firmiert. Diese Software soll den Grundstein für die kommenden KI-Funktionen legen.

Kurzfristig richtet sich der Fokus auf den 8. Juni. Auf der WWDC muss Apple beweisen, wie tief KI-Assistenten wie Claude oder Gemini tatsächlich in das Ökosystem integriert werden. Die Konferenz liefert den ersten Realitätscheck für die neue KI-Strategie des Konzerns.

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