Apple Aktie: Spannung steigt
Während Morgan Stanley und Jefferies ihre Kursziele für Apple erhöhen, droht dem Konzern in Indien eine Rekordstrafe von bis zu 38 Milliarden Dollar. Die Aktie steht zwischen starken iPhone-Verkäufen und regulatorischen Risiken.

- Investmentbanken erhöhen Kursziele für Apple
- Drohende Milliardenstrafe durch indische Kartellbehörde
- Starke Nachfrage nach iPhone 17 mit KI-Features
- Entscheidende Gerichtsanhörung Ende Januar 2026
Morgan Stanley und Jefferies haben ihre Kursziele für Apple diese Woche angehoben und verweisen auf starke iPhone-17-Verkäufe sowie auf das Potenzial der neuen KI-Funktionen. Doch während die Analysten optimistisch bleiben, schwebt eine massive Bedrohung über dem Konzern: In Indien droht eine Rekordstrafe von bis zu 38 Milliarden Dollar. Die Aktie schloss die Woche bei 273 Dollar – eingeklemmt zwischen positiven Gewinnerwartungen und einem brisanten Rechtsstreit.
Analysten heben Kursziele an
Am Mittwoch, den 17. Dezember, erhöhte Morgan Stanley das Kursziel von 305 auf 315 Dollar und bekräftigte die Einstufung „Overweight“. Analyst Erik Woodring sieht für das Geschäftsjahr 2027 deutlich mehr Ertragskraft, getrieben durch die „Apple Intelligence“-Strategie und einen stärker als erwarteten Erneuerungszyklus bei der Hardware. Zwar steigen die Kosten für Speicherkomponenten, doch Woodring traut Apple zu, dank der Preissetzungsmacht die Bruttomargen zu verteidigen.
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Jefferies zog am Donnerstag nach und hob das Ziel auf 283 Dollar an. Die Investmentbank erwartet für das Dezemberquartal Ergebnisse über den Erwartungen. Analysten verweisen auf Lieferketten-Checks, die anhaltend starke Nachfrage nach dem iPhone 17 zeigen – insbesondere in China, wo Apple offenbar Marktanteile von lokalen Anbietern zurückerobert.
Indien: Drohende Miliardenstrafe
Zeitgleich verschärft sich der Konflikt mit der indischen Wettbewerbsbehörde CCI. Neue Änderungen im Kartellrecht erlauben es, Strafen auf Basis des globalen Umsatzes zu berechnen, nicht nur auf Grundlage der lokalen Erlöse. Rechtsdokumente zeigen: Theoretisch könnte Apple mit bis zu 38 Milliarden Dollar belangt werden – etwa zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
Apple wehrt sich vor dem High Court in Delhi gegen diese Regelung. Die nächste Anhörung ist für den 27. Januar 2026 angesetzt. Auch wenn die maximale Strafe unwahrscheinlich erscheint, lastet die schiere Größenordnung auf der Bewertung. Zusammen mit den laufenden Auseinandersetzungen in der EU entsteht ein regulatorisches Risiko, das vor allem das margenstärkere Service-Geschäft bedroht.
Starker iPhone-Zyklus bestätigt
Die Zuversicht der Analysten stützt sich auf harte Zahlen: Daten von Counterpoint Research aus dem laufenden Quartal zeigen, dass die Verkaufsmengen des iPhone 17 in der Startphase 14 Prozent über denen des Vorgängermodells lagen. Die neuen KI-Features scheinen tatsächlich Nutzer mit älteren Geräten zum Upgrade zu bewegen – ein Hinweis darauf, dass der erhoffte „Superzyklus“ Realität werden könnte.
Technisch testet die Aktie derzeit die Widerstandszone zwischen 275 und 280 Dollar. Ein Ausbruch darüber könnte den Weg zur psychologisch wichtigen Marke von 300 Dollar ebnen. Sollte hingegen die Unterstützung bei 263 Dollar nicht halten, würde das signalisieren, dass Investoren den rechtlichen Risiken mehr Gewicht beimessen als den positiven Absatzzahlen.
Nächste Woche bleibt die Lage angespannt. Ende Januar folgen die offiziellen Quartalszahlen – und nur einen Tag später die entscheidende Gerichtsanhörung in Indien.
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