Apple will weniger Transparenz – Anleger enttäuscht

Apple enttäuschte seine Anleger mit der Umsatzprognose für das kommende Weihnachtsgeschäft und will in Zukunft keine Absatzzahlen mehr veröffentlichen.

Denn das Unternehmen mit dem i ist der Meinung, dass die Verkaufszahlen von iPhones und iPads kein Gradmesser mehr für den Erfolg des Geschäfts ist, erklärt Finanzchef Luca Maestri den Schritt. Damit wird dann das Apple-Geschäft ein großes Stück weniger transparent für Beobachter und Konkurrenten.

Apple enttäuscht Analysten und Anleger

Für das kommende Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft enttäuschte Apple die Analysten mit der Prognose. Denn die Amerikaner stellen nur ein Umsatzplus von maximal 5 % auf 93 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Experten hatten mit mehr gerechnet, vor allem, weil Apple mehr teurere Geräte im Angebot hat als noch im vergangenen Jahr.

Als Begründung gab Finanzchef Maestri den teuren Dollar und ungünstige Wechselkurse an sowie Lieferengpässe und wirtschaftliche Turbulenzen in Schwellenländern, die das Geschäft einbremsen. Das alles ließ den Kurs der Aktie kräftig abschmelzen. Die Papiere büßten zum Handelsende am Freitag 6,63 % ein und der Kurs fiel auf 207,48 US-Dollar.

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