Arafura Rare Earths Aktie: Durchbruch nah
Das australische Bergbauunternehmen hat seine Barreserven massiv aufgestockt und steht kurz vor der finalen Investitionsentscheidung für sein Flaggschiffprojekt, unterstützt von stark gestiegenen Rohstoffpreisen.

- Barreserven von 90 auf 570 Millionen AUD erhöht
- Finanzierungslücke für Nolans-Projekt bei 134 Millionen AUD
- Neodym-Preis in einem Jahr um über 80 Prozent gestiegen
- Zeitplan für finale Investitionsentscheidung bis Mitte 2026
Der Traum vom eigenen Seltenerd-Imperium außerhalb Chinas rückt in greifbare Nähe. Arafura Rare Earths meldet nicht nur prall gefüllte Kassen, sondern steht kurz vor der finalen Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt. Ist die letzte Finanzierungslücke nur noch Formsache?
Massive Aufpolsterung der Reserven
Ein Blick auf die Bilanz zeigt eine fundamentale Veränderung der finanziellen Schlagkraft. Die Barreserven sprangen von 90 Millionen auf 570 Millionen Australische Dollar (AUD). Verantwortlich für diesen Zuwachs war eine erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung über 475 Millionen AUD, die das Unternehmen in zwei Tranchen um den Jahreswechsel abschloss. Damit verfügt der Entwickler über das nötige Polster, um die kritische Phase der Projektvorbereitung zu finanzieren.
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Für das ambitionierte Nolans-Projekt, dessen Gesamtkosten auf 1,6 Milliarden AUD taxiert werden, sind mittlerweile rund 90 Prozent der Mittel gesichert. Das Management beziffert die verbleibende Finanzierungslücke auf etwa 134 Millionen AUD.
Rückenwind durch Preisexplosion
Die Rahmenbedingungen für das Projekt könnten kaum besser sein. Der Preis für die kritischen Metalle Neodym und Praseodym (NdPr) kletterte in den letzten zwölf Monaten um über 80 Prozent und liegt nun jenseits der Marke von 100 US-Dollar pro Kilogramm auf dem Asian Metal Index.
Dieser Preisanstieg spielt Arafura in die Karten. Da China weiterhin rund 90 Prozent des globalen Seltenerd-Angebots kontrolliert und zuletzt Exportbeschränkungen verschärfte, wächst der strategische Druck auf westliche Industrien, unabhängige Lieferketten aufzubauen.
Staatliche Hilfe und Zeitplan
Auch die Politik erkennt die Dringlichkeit. Der australische Premierminister genehmigte über die Export Finance Australia (EFA) eine bedingte Eigenkapitalinvestition von bis zu 100 Millionen AUD. Operativ stellt Arafura die Weichen durch die Verpflichtung von Hatch als Partner für Engineering und Ausführung sowie die Ernennung eines neuen Projektdirektors.
Der Fokus liegt nun vollständig auf dem Zeitplan bis Ende des zweiten Quartals 2026. Investoren warten auf die Schließung der verbleibenden Finanzierungslücke von 134 Millionen AUD, die als letzte Hürde vor der endgültigen Investitionsentscheidung (FID) steht.
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