Arafura Rare Earths Aktie: Nolans-Baustart im September 2026
Arafura Rare Earths erhält grünes Licht für Nolans-Projekt. Neuer Abnahmevertrag mit Indien und gesicherte Finanzierung treiben die Aktie an.

- Bindender Liefervertrag mit Indien
- Aktionäre stimmen Kapitalerhöhung zu
- Baubeginn für September 2026 geplant
- Fünf Prozent globaler Marktanteil angestrebt
Arafura Rare Earths bereitet den ersten Spatenstich für das Nolans-Projekt vor. Mit neuen Abnahmeverträgen und einer gesicherten Finanzierung rückt der Baustart im September 2026 in greifbare Nähe. Die Aktionäre haben den Weg für die Zukunft des australischen Rohstoffunternehmens nun frei gemacht.
Indischer Pakt sichert Absatz
Das Unternehmen hat eine bindende Vereinbarung mit einer indischen Industriegruppe geschlossen. Arafura liefert künftig bis zu 500 Tonnen Magnetmaterial pro Jahr nach Indien. Der Vertrag läuft mindestens fünf Jahre und umfasst Neodym-Praseodym sowie schwere Seltene Erden wie Terbium.
Die Preise orientieren sich an einem weltweit gehandelten Index für diese Rohstoffe. Dieser Schritt diversifiziert die Lieferketten für Hochleistungsmagnete abseits der chinesischen Dominanz. Der indische Partner baut damit seine Marktposition im Bereich kritischer Mineralien gezielt aus.
Rückhalt durch staatliche Partner
Anleger stützten den Kurs auf der Hauptversammlung am 2. Juli 2026 fast einstimmig. Über 90 Prozent der Aktionäre stimmten für die Ausgabe neuer Anteile und Wandelanleihen. Damit sichert sich Arafura den Zugang zu staatlichen Förderbanken wie der deutschen KfW.
Parallel dazu beteiligen sich die Export Finance Australia und der australische National Reconstruction Fund. Die breite Zustimmung stabilisiert das Kapitalgefüge für die kommenden Jahre. Die Finanzierung bildet das Fundament für das Milliardenprojekt im Northern Territory.
Zielmarke: Fünf Prozent Weltmarktanteil
Nolans soll die erste voll integrierte Seltenerdanlage Australiens werden. Nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2029 wird das Projekt rund fünf Prozent des globalen Bedarfs an Neodym-Praseodym-Oxid decken. Die Infrastruktur für Wasser, Strom und Unterkünfte am Standort ist bereits fertiggestellt.
Die Aktie kletterte zuletzt innerhalb einer Woche um über neun Prozent auf 0,16 Euro. Damit liegt das Papier seit Jahresbeginn leicht im Plus, notiert aber deutlich unter seinem Jahreshöchstwert. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 47 Prozent hoch.
Im September 2026 sollen die Hauptbauarbeiten am Projektstandort beginnen. Bis dahin muss das Management letzte behördliche Genehmigungen und verbleibende Finanzierungszusagen abschließen.
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