Arbutus Aktie: Patent-Prozess rückt näher
Arbutus Biopharma steht vor einem entscheidenden Monat mit dem Auftakt des Geschworenenprozesses gegen Moderna und wichtigen Entwicklungen in der Hepatitis-B-Pipeline. Die finanzielle Stabilität wird dabei genau beobachtet.

- Geschworenenprozess gegen Moderna startet im März 2026
- Finanzpolster von rund 94 Millionen US-Dollar vorhanden
- Fokus auf Hepatitis-B-Wirkstoff Imdusiran (AB-729)
- Aktie notiert bei 4,01 US-Dollar vor Schlüsselereignissen
Arbutus Biopharma steuert auf einen entscheidenden Monat zu. Während der Patentstreit mit Moderna um die lukrative LNP-Technologie in die finale Phase geht, rückt auch der operative Fortschritt in der Hepatitis-B-Pipeline stärker in den Fokus. Kann das Unternehmen im März die juristischen Weichen für eine neue Bewertung stellen?
Anleger achten derzeit besonders auf folgende Faktoren:
* Prozessauftakt: Der Geschworenenprozess gegen Moderna ist für März 2026 angesetzt.
* Finanzpolster: Die liquiden Mittel beliefen sich zuletzt auf rund 93,7 Millionen US-Dollar.
* Pipeline-Entwicklung: Der Fokus liegt auf dem Wirkstoff Imdusiran (AB-729).
Der juristische Konflikt mit Moderna
Im Zentrum der aktuellen Lage steht die Klage gegen Moderna wegen angeblicher Verletzungen von Patenten an der Lipid-Nanopartikel-Technologie (LNP), die in COVID-19-Impfstoffen zum Einsatz kam. Ein wichtiger Etappensieg gelang Arbutus bereits am 2. Februar. Das US-Bezirksgericht in Delaware wies die Verteidigungsstrategie von Moderna, die auf eine reine Regierungsnutzung der Technologie abzielte, weitgehend zurück.
Dieser Beschluss ermöglicht es Arbutus, seine Ansprüche direkt im Bezirksgericht weiterzuverfolgen, statt auf das Court of Federal Claims verwiesen zu werden. Für die Aktionäre geht es dabei um potenzielle Lizenzzahlungen für vergangene und zukünftige Impfstoffumsätze. Marktteilnehmer beobachten nun genau, ob es im Vorfeld des Prozesses zu kurzfristigen Einigungen oder entscheidenden Anträgen kommt.
Finanzielle Stabilität und operative Ziele
Parallel zum Rechtsstreit muss das Unternehmen die Entwicklung seines Hauptkandidaten Imdusiran vorantreiben. Nachdem Arbutus Mitte 2025 die weltweiten Rechte an diesem Asset zurückerworben hat, sind die Erwartungen an die kommenden klinischen Daten hoch. Die finanzielle Reichweite ist dabei ein kritischer Faktor.
Mit einem Cash-Bestand von knapp 94 Millionen US-Dollar aus dem dritten Quartal 2025 steht das Management vor der Aufgabe, die Burn-Rate effizient zu verwalten. Das Zusammentreffen von hohen Prozesskosten und den Ausgaben für klinische Studien im Jahr 2026 erfordert eine präzise Kapitalallokation. Analysten bewerten klinische Unternehmen mit binären Risikoereignissen derzeit ohnehin mit erhöhter Vorsicht, wie jüngste Herabstufungen im Sektor zeigen.
Zum Handelsschluss am vergangenen Freitag notierte der Titel bei 4,01 US-Dollar. In den kommenden Wochen richtet sich die Aufmerksamkeit nun primär auf die Geschworenenauswahl für den anstehenden Prozess sowie auf potenzielle Updates zum Start der Phase-2b-Studie für Imdusiran. Diese Ereignisse dürften maßgeblich darüber entscheiden, ob die Aktie ihren aktuellen Seitwärtstrend verlassen kann.
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