Ares Capital: $1,38 Puffer für Dividenden
Vor dem Quartalsbericht 2026 steht Ares Capital mit einer soliden Gewinnreserve und einer hohen Dividendenrendite da. Analysten erwarten einen stabilen Gewinn je Aktie.

- Solide Gewinnreserven stützen die Dividendenpolitik
- Hohe Dividendenrendite von rund zehn Prozent
- Stabile Kreditqualität trotz anspruchsvoller Märkte
- Volle Pipeline für Neugeschäfte im Milliardenbereich
Ares Capital nähert sich dem ersten Quartalsbericht für 2026. Einkommensinvestoren schauen besonders auf die Stabilität der Dividende. Das Unternehmen gilt als Schwergewicht im Bereich der Spezialfinanzierungen. Ein starkes Polster soll die Ausschüttungen auch in unruhigen Zeiten sichern.
Starke Puffer für die Dividende
Analysten erwarten für das abgelaufene Quartal einen Gewinn von 0,48 US-Dollar je Aktie. Die Zahlen erscheinen Ende April. Im Vorjahr verdiente Ares Capital mit 2,02 US-Dollar mehr als die ausgeschüttete Dividende von 1,92 US-Dollar.
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Ein dickes Polster stützt die Ausschüttungen. Kurz gesagt: ein Sicherheitsnetz. Das Unternehmen startete mit einem Gewinnvortrag von etwa 1,38 US-Dollar je Aktie in das neue Geschäftsjahr. Diese Reserven fangen Schwankungen am Markt ab. Sie bieten dem Management Flexibilität bei der Gewinnverteilung.
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 16,18 Euro. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund sieben Prozent an Wert.
Langfristig lieferte das Unternehmen jedoch eine überzeugende Performance. Die jährliche Gesamtrendite liegt seit der Gründung bei zwölf Prozent. Damit schlug Ares Capital den breiten Markt, sofern Anleger ihre Dividenden reinvestierten.
Ares Capital verwaltet ein Portfolio von fast 29,5 Milliarden US-Dollar. Mit einem Marktwert von über 13 Milliarden US-Dollar gehört die Firma zu den größten ihrer Art. Die Dividendenrendite liegt derzeit bei rund zehn Prozent. Das Portfolio besteht zum Großteil aus besicherten Krediten.
Stabile Kreditqualität trotz Marktdruck
Das Marktumfeld bleibt für mittelständische Kreditnehmer anspruchsvoll. Höhere Zinsen belasten die Bilanzen vieler Firmen. Ares Capital beobachtet diese Entwicklung genau. Das Ziel: die Qualität der vergebenen Darlehen sichern.
Bisher geht diese Strategie auf. Kreditausfälle machten zuletzt lediglich 1,2 Prozent des Portfolios aus. Das Unternehmen setzt vor allem auf variabel verzinsliche Darlehen.
Hinzu kommt eine volle Pipeline mit potenziellen Neugeschäften im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar. Das Management nutzt diese Chancen im privaten Kreditmarkt konsequent. Die Verschuldung lag zuletzt bei einem Faktor von 1,12.
Der Bericht Ende April dient als Gradmesser für die gesamte Branche. Investoren achten dann auf die Verwendung der Gewinnreserven und neue Kreditgelegenheiten. Das aktuelle Zinsdeckungsverhältnis liegt bei 2,93.
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