Argo Graphene Aktie: Direktoren und Berater kriegen Optionen

Graphen blieb in vorläufigen Schmierstoffversuchen verteilt; Argo strebt zudem Produktionsmengen von zehn Tonnen je Quartal an.

Die Kernpunkte:
  • Zwischenberichte für Quartal und neun Monate eingereicht
  • Graphen verteilte sich in Mineralöltests
  • Standortsuche für STREAM-Produktion noch nicht abgeschlossen
  • Tochter erhielt Illinois-Geschäftserlaubnis

Argo Graphene Solutions hat am Donnerstag Zwischenabschlüsse und den zugehörigen Lage- und Analysebericht des Managements eingereicht. Die Berichte betreffen das dritte Quartal 2026 sowie die neun Monate bis zum 31. August. Am Freitag fiel die Aktie um 2,9 %.

Vorläufige Ergebnisse bei Schmierstofftests

Am 22. Oktober meldete Argo nach eigenen Angaben ermutigende vorläufige Ergebnisse aus Tests mit graphenangereicherten Industrieschmierstoffen. In einem speziell formulierten Mineralöl blieb das Graphen über mehrere Wochen verteilt. Die getesteten Konzentrationen lagen zwischen 0,05 % und 0,50 % des Gewichts.

Bei den Versuchen handelte es sich ausdrücklich um vorläufige Tests. Das Unternehmen berichtete dabei über die Verteilung des Graphens im Mineralöl, nicht über ein abgeschlossenes industrielles Zulassungsverfahren.

Die vor rund zwei Wochen angekündigten Raffineriepläne im Raum Chicago waren nach Unternehmensangaben noch nicht durch einen gesicherten Standort unterlegt. Argo erklärte, sich in der Schlussphase der Standortsicherung für die STREAM-Produktion zu befinden.

Als anfängliches Produktionsziel nannte das Unternehmen ungefähr zehn metrische Tonnen Graphen pro Quartal. Hinzu kommen angestrebte 30 metrische Tonnen Graphenoxid-Dispersion pro Quartal mit einer Konzentration von 20 %.

Tochtergesellschaft und Aktienoptionen

Die vollständig gehaltene Tochtergesellschaft aus Nevada erhielt mit Wirkung zum 15. Oktober die Erlaubnis, in Illinois Geschäfte zu betreiben. Argo erklärte außerdem, den Namen dieser Tochter ändern zu wollen; die Änderung steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigung.

Vor gut drei Wochen gewährte Argo Direktoren und Beratern Optionen auf bis zu 1.200.000 Stammaktien. Der Ausübungspreis beträgt 1,25 $, die Optionen sind bis zum 9. Oktober 2029 ausübbar. Sie waren unmittelbar unverfallbar.

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