ARGO GRAPHENE SOLUTIONS Aktie: Chicago ruft?

Die geplante Anlage soll zunächst rund 10 Tonnen Graphen pro Quartal produzieren; Tests mit Schmierstoffen sind noch vorläufig.

Die Kernpunkte:
  • Standortsuche nahe Chicago fast abgeschlossen
  • Anfangskapazität von zehn Tonnen je Quartal geplant
  • Graphen blieb in Mineralöl dispergiert
  • Optionen für Direktoren und Berater gewährt

Argo Graphene Solutions will mit einer geplanten Graphenraffinerie im Raum Chicago zunächst eine Kapazität von etwa 10 Tonnen pro Quartal erreichen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, befindet es sich in der Schlussphase der Sicherung eines geeigneten Standorts für die Produktion im kommerziellen Maßstab. Die Aktie legte am Freitag um 3,2% zu.

Für den längerfristigen Ausbau strebt Argo Graphene eine Kapazität von etwa 90 Tonnen je Quartal an. Die genannten Mengen sind damit Zielgrößen der geplanten Anlage, keine bereits erreichten Produktionswerte.

Vorläufige Ergebnisse bei Schmierstofftests

Neben den Raffinerieplänen berichtete das Unternehmen am Donnerstag über vorläufige Versuche mit Graphen in industriellen Schmierstoffen. Dabei blieb das Material nach Unternehmensangaben über mehrere Wochen in einem speziell formulierten Mineralöl dispergiert.

Die getesteten Konzentrationen lagen zwischen 0,05% und 0,50% des Gewichts. Argo Graphene plant weitere Untersuchungen; die bislang gemeldeten Beobachtungen beziehen sich auf diese vorläufigen Tests mit dem eigens formulierten Öl.

Optionen für Direktoren und Berater

Eine weitere Unternehmensmeldung betrifft die Vergütung mit Aktienoptionen: Am 13. Oktober gab Argo Graphene die Gewährung von Optionen an Direktoren und Berater bekannt. Diese berechtigen zum Erwerb von bis zu 1.200.000 Stammaktien.

Der Ausübungspreis beträgt 1,25 $ je Aktie. Die Optionen waren unmittelbar mit ihrer Gewährung unverfallbar. Die Begünstigten müssen somit keine weitere Wartezeit erfüllen, bevor die gewährten Rechte unverfallbar sind. Ausübbar sind die Optionen bis zum 9. Oktober 2029.

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