Arm Aktie: Bei den Royalties hat es nicht gereicht

Arm übertraf Umsatz- und Gewinnschätzungen, doch Lizenzgebühren blieben hinter den Erwartungen zurück und der Umsatzausblick lag nur knapp darüber.

Die Kernpunkte:
  • Royalties erreichen 670 Millionen Dollar
  • Umsatzprognose von 1,54 Milliarden Dollar
  • Quartalsumsatz steigt um 27 Prozent
  • Lizenzerlöse wachsen um 50 Prozent

Enttäuschende umsatzabhängige Lizenzgebühren und ein nur knapp über den Erwartungen liegender Umsatzausblick haben Arm laut Reuters nach den Quartalszahlen belastet. Die Aktie verlor gestern 5,6%. Dabei hatte das Unternehmen mit Umsatz und bereinigtem Ergebnis je Aktie die Analystenschätzungen übertroffen.

Umsatzabhängige Gebühren verfehlen die Erwartungen

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erzielte Arm umsatzabhängige Lizenzgebühren von 670 Millionen $. Analysten hatten Reuters zufolge mit 720,8 Millionen $ gerechnet. Die Erlöse aus diesen sogenannten Royalties stiegen nach Unternehmensangaben gegenüber dem Vorjahr um 8%.

Für den Umsatzausblick nannte Arm einen Wert von 1,54 Milliarden $. Der von Reuters genannte Analystenkonsens lag bei 1,53 Milliarden $. Damit übertraf die Prognose die Markterwartung nur geringfügig; Reuters führte die Kursverluste nach der Veröffentlichung sowohl auf diesen begrenzten Vorsprung als auch auf die enttäuschenden Royalties zurück.

Lizenzgeschäft wächst deutlich stärker

Beim Gesamtumsatz meldete Arm dagegen einen Zuwachs von 27% gegenüber dem Vorjahr auf 1,44 Milliarden $. Reuters zufolge lag das Unternehmen damit über den Erwartungen. Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie fiel besser aus als von Analysten geschätzt.

Nach Angaben von Arm erreichte das nicht nach den Rechnungslegungsvorschriften GAAP ermittelte Ergebnis je Aktie 0,52 $. Das entsprach einem Anstieg von 33% gegenüber dem Vorjahr.

Besonders kräftig entwickelte sich das Geschäft mit Lizenzen und sonstigen Erlösen: Diese Einnahmen legten laut Arm um 50% auf 773 Millionen $ zu. Im Aktionärsbrief berichtete das Unternehmen außerdem, dass sich die umsatzabhängigen Lizenzgebühren aus dem Rechenzentrumsgeschäft gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hätten.

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