Armour Residential: Leerverkaufsquote auf 9,15 Prozent
Trotz einer Rendite von 16,8 Prozent steigen die Leerverkäufe bei Armour Residential REIT. Die hohe Ausschüttungsquote von 150 Prozent gibt Anlass zur Sorge.

- Leerverkaufsquote auf 9,15 Prozent gestiegen
- Ausschüttungsquote liegt bei 150 Prozent
- Analysten bewerten Aktie mit Halten
- Dividende für Juni 2026 bestätigt
Hohe Dividende, steigende Leerverkäufe – bei Armour Residential REIT zeichnet sich ein interessantes Spannungsfeld ab. Der mREIT aus dem Residential-Mortgage-Segment lockt mit einer Rendite von 16,80 Prozent. Gleichzeitig wetten immer mehr Marktteilnehmer auf fallende Kurse.
Die kurzfristige Leerverkaufsquote ist auf 9,15 Prozent des Streubesitzes gestiegen. Das bedeutet einen Anstieg von 2,76 Prozentpunkten im Vergleich zu den Vorwochen. Kein Wunder, dass Beobachter genauer hinschauen.
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Wenn die Rendite zur Falle wird
Die Aktie schloss zuletzt bei 17,14 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 2,13 Milliarden Dollar. Das KGV von 8,93 wirkt auf den ersten Blick moderat.
Doch der Blick auf die Dividende trübt das Bild. Die Ausschüttungsquote beträgt 150 Prozent – das Unternehmen zahlt also mehr aus, als es verdient. Eine solche Quote ist auf Dauer kaum durchzuhalten. Finanziert wird die Lücke durch Neugeschäft oder Kapitalmaßnahmen.
Das Management hat die Dividende für Juni 2026 zwar bestätigt. Ob das Level jedoch langfristig tragfähig ist, bleibt offen.
Analysten bleiben neutral
Die Analysten bewerten die Aktie im Schnitt mit „Halten“. Das Kursziel liegt bei 18,50 Dollar. Unter dem Strich deckt sich das mit der aktuellen Bewertung – echte Überzeugung sieht anders aus.
Die gestiegenen Leerverkäufe sind ein klares Indiz: Ein Teil des Marktes erwartet Gegenwind. mREITs sind anfällig für Zinsänderungen und Schwankungen am Hypothekenmarkt. Der Druck auf die Margen könnte zunehmen.
Für Anleger, die auf die hohe Dividende schielen, wird die Luft dünner. Die 16,80 Prozent sind verlockend. Doch das Risiko einer Kürzung wächst mit jedem Prozentpunkt Leerverkaufsquote. Die monatliche Ausschüttung bleibt zunächst bestehen – die Frage ist, wie lange noch.
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