Aryzta mit weniger Umsatz

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/2017 weniger Umsatz erzielt und ist organisch geschrumpft. Doch das Management warnt davor, dieser Entwicklung zu viel Gewicht beizumessen. "Wir haben immer betont, dass es von Quartal zu Quartal eine hohe Volatilität gibt", betonte Investor-Relations-Manager Paul Meade. 

© Aryzta
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Konkret nahm der Umsatz beim schweizerisch-irischen Konzern zwischen August und Oktober um 3,3 % auf 962,3 Mio. Euro ab. Von diesem Minus entfielen 2,2 %-Punkte auf Devestitionen und 1,2 %-Punkte auf organisches Wachstum. Gewinnzahlen gibt die Gesellschaft für das erste Quartal jeweils keine bekannt. Schuld sei vor allem der das Minus aus Nordamerika, hieß es von Unternehmensseite. Hier ging der Umsatz um 7,5 % auf 462,5 Mio. Euro zurück, was die Folge von Vertragserneuerungen war.

Außerdem hätte im Europa-Rahmen die Zusammenlegung von Fabriken in Deutschland das Geschäft negativ beeinträchtigt. Im Rest der Welt, der inzwischen knapp 7 % zu den Verkäufen beisteuert, legte Aryzta allerdings deutlich um 21,9 % zu.

Die Geschäftsleitung bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr. Gemäß des Jahresziels will das Lebensmittel-Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr ein organisches Wachstum von 1 % bis 2 % erreichen. Dieser Plan sei nach wie vor "realistisch", meinte Meade. Und das Margenziel (EBITA-Marge von 11,5 - 12,5 %) sei bekanntlich an dieses Ziel gekoppelt. Er bezeichnete die aktuelle Wachstumsschwäche in Nordamerika als "temporäres Thema".

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