Asml Aktie: Anhaltender Positivtrend
Trotz geopolitischer Spannungen und drohender US-Zölle sieht Morgan Stanley enormes Potenzial bei ASML und hebt das Kursziel deutlich an. Die Nachfrage nach KI-Chips treibt die Erwartungen.

- Kursziel von Morgan Stanley um 40% erhöht
- Geopolitische Ängste durch US-Zölle belasten
- Starke Nachfrage nach EUV-Systemen für KI
- Ergebnisvorlage Ende Januar 2026 erwartet
Die Aktie des Chipausrüsters ASML bewegt sich derzeit in einem Spannungsfeld zwischen geopolitischen Ängsten und extrem optimistischen Analystenstimmen. Während drohende US-Handelsbeschränkungen die Stimmung an den Märkten trüben, sorgt eine neue Einschätzung von Morgan Stanley für Aufsehen. Trotz kurzfristiger Risiken sehen Experten ein gewaltiges Aufwärtspotenzial für den europäischen Tech-Giganten.
Angst vor “Grönland-Zöllen”
Aktuell steht der Titel unter dem Einfluss erneuter geopolitischer Reibungen. Berichte über mögliche neue US-Zölle – in Marktkommentaren bereits als “Grönland-Zölle” bezeichnet – haben europäische Technologiewerte unter Druck gesetzt. Investoren sorgen sich, dass diese Handelsbarrieren die globale Lieferkette für Halbleiter empfindlich stören könnten. Diese makroökonomische Unsicherheit wirkt derzeit als Bremse und verhindert, dass die Aktie ihre fundamentale Stärke voll ausspielen kann. Der Markt preist hierbei eine erhöhte Risikoprämie für europäische Vermögenswerte ein, die der US-Handelspolitik ausgesetzt sind.
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Analysten sehen Kaufchance
Ungeachtet der politischen Störfeuer bleibt der fundamentale Ausblick der Experten robust. In einem deutlichen Signal hat Morgan Stanley das Kursziel für ASML um 40 Prozent auf 1.400 Euro angehoben. Diese Anpassung unterstreicht die Überzeugung der Bank, dass die Wachstumsaussichten bis 2027 intakt sind.
Die Analysten haben das Papier als “Top Pick” eingestuft und verweisen auf die beschleunigten Investitionen in KI-Infrastruktur als Haupttreiber. Es wird erwartet, dass 2027 ein Spitzenjahr für die Gewinne werden könnte, angefeuert durch die unersättliche Nachfrage nach EUV-Lithografiesystemen (Extreme Ultraviolet). Für die Investmentbank stellt der aktuelle, geopolitisch bedingte Kursrückgang daher eher eine Einstiegsgelegenheit als eine strukturelle Bedrohung dar.
Blick auf die Zahlen
Trotz der jüngsten Volatilität blickt das Unternehmen auf einen soliden Start in das Jahr 2026 zurück. Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie ein Plus von 14,63 Prozent. Auch die Marktkapitalisierung hat wichtige Meilensteine überschritten, was den Status als europäisches Tech-Schwergewicht untermauert. Diese Bewertung spiegelt zwar den sogenannten “KI-Superzyklus” wider, macht den Kurs jedoch auch anfällig für negative Nachrichten, da die Erwartungshaltung entsprechend hoch ist.
Am 28. Januar 2026 wird es konkret: ASML legt seine Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vor. Marktbeobachter rechnen mit einem starken Auftragseingang von rund 7,27 Milliarden Euro. Im Fokus stehen dabei vor allem Aussagen des Managements zu den Auswirkungen der neuen Zollsituation sowie die Bestätigung der Kapazitätsausbaupläne für den erwarteten Nachfrage-Boom.
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