ASML Aktie: Aufwind spürbar

Der niederländische Chipausrüster ASML meldet Rekordaufträge von 13,2 Mrd. Euro im vierten Quartal und kündigt ein 12-Milliarden-Rückkaufprogramm an, angetrieben durch die globale KI-Nachfrage.

Die Kernpunkte:
  • Rekordaufträge durch KI-getriebene Chipnachfrage
  • Neues Aktienrückkaufprogramm über 12 Milliarden Euro
  • Optimistische Umsatzprognose für das Jahr 2026
  • Starke Aktienkursentwicklung in den letzten Wochen

Der Boom rund um Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur eine Software-Geschichte, sondern treibt massiv die Nachfrage nach der nötigen Hardware. Das bekommt nun der niederländische Ausrüster ASML eindrucksvoll zu spüren. Volle Auftragsbücher und ein neues, milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm senden ein klares Signal der Stärke an den Markt und untermauern die Wachstumsambitionen des Unternehmens.

Auftragsbücher füllen sich

Im vierten Quartal 2025 verzeichnete der Lithografie-Spezialist einen bemerkenswerten Anstieg der Neuaufträge auf den Rekordwert von 13,2 Milliarden Euro. Verantwortlich für diesen massiven Zuwachs ist primär der Ausbau der Produktionskapazitäten bei den Chipherstellern. Diese müssen ihre Fertigung hochfahren, um den enormen Hunger nach Rechenleistung für KI-Anwendungen weltweit zu stillen.

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Dieser Nachfrageschub spiegelt sich auch im Aktienkurs wider: Innerhalb der letzten 30 Tage legte das Papier um über 32 Prozent zu und notiert mit aktuell rund 1.423 USD nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.

Ausblick und Aktionärsrendite

Der Blick nach vorne bleibt optimistisch. Mit einem gesamten Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro zum Jahresende 2025 sieht sich ASML für die kommenden Quartale gut gerüstet. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro, was den Wachstumskurs gegenüber den 32,7 Milliarden Euro aus 2025 fortsetzt.

Diese finanzielle Zuversicht gibt das Unternehmen direkt an die Eigentümer weiter. Ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro wurde angekündigt und soll bis Ende 2028 ausgeführt werden.

Geopolitische Verschiebung

Trotz der global starken Nachfrage verschieben sich die geografischen Gewichte. Während der Umsatz insgesamt wächst, dürfte der Anteil Chinas im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr sinken. Dies ist unter anderem auf die anhaltenden Handelsbeschränkungen zurückzuführen. Um die Effizienz zu steigern, kündigte ASML zudem an, die Organisation zu straffen und den Fokus noch stärker auf Engineering und Innovation zu legen.

Die vorgelegten Zahlen gelten als wichtiger Indikator für die gesamte Halbleiterbranche. Die Kombination aus rekordhohen Bestellungen und dem notwendigen Infrastruktur-Ausbau für Künstliche Intelligenz deutet darauf hin, dass der Investitionszyklus in der Chipindustrie auch 2026 weiter an Fahrt gewinnen wird.

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