ASML Aktie: Brillante Finanzergebnisse!
Der Halbleiterausrüster ASML meldet einen historischen Auftragseingang im vierten Quartal 2025 und kündigt ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm sowie eine höhere Dividende an.

- Historischer Auftragseingang von 13,2 Milliarden Euro
- Neues Aktienrückkaufprogramm über 12 Milliarden Euro
- Dividende steigt um 17 Prozent auf 7,50 Euro
- Optimistischer Ausblick für das Jahr 2026
Der niederländische Halbleiterausrüster ASML startet mit beeindruckender Dynamik ins Jahr 2026. Das Unternehmen aus Veldhoven verbuchte im vierten Quartal 2025 den höchsten Auftragseingang seiner Geschichte – getrieben durch die anhaltende Nachfrage nach hochmoderner Chipfertigungstechnologie für künstliche Intelligenz.
Q4 2025: Zahlen übertreffen Erwartungen
ASML legte am 28. Januar 2026 seine Quartalsergebnisse vor und überraschte den Markt auf mehreren Ebenen. Der Nettoumsatz erreichte 9,7 Milliarden Euro und lag damit über der Konsensschätzung von 9,6 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang stahl jedoch allen anderen Kennzahlen die Show: 13,2 Milliarden Euro – fast das Doppelte der Analystenerwartung von rund 6,3 Milliarden Euro. Davon entfielen 7,4 Milliarden Euro auf Extreme-Ultraviolett-Lithografiesysteme (EUV), was nach Branchenanalysen mehr als 30 Anlagen entspricht.
Die wichtigsten Q4-Eckdaten:
- Nettoumsatz: 9,7 Mrd. Euro
- Bruttomarge: 52,2%
- Nettogewinn: 2,8 Mrd. Euro
- Auftragsbestand zum Jahresende: 38,8 Mrd. Euro
Für das Gesamtjahr 2025 erzielte ASML einen Umsatz von 32,7 Milliarden Euro bei einem Nettogewinn von 9,6 Milliarden Euro. Die Bruttomarge lag bei 52,8 Prozent.
Ausblick 2026: Weiteres Wachstum geplant
Das Management rechnet für 2026 mit fortgesetztem Wachstum. Die Prognose sieht einen Jahresumsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro vor, bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Der Mittelwert von 36,5 Milliarden Euro würde ein Plus von 11,6 Prozent gegenüber 2025 bedeuten – mehr als Analysten zuvor mit 35,1 Milliarden Euro erwartet hatten.
Für das erste Quartal 2026 peilt ASML einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro an.
Milliarden für Aktionäre
Am 28. Januar kündigte ASML ein neues Aktienrückkaufprogramm über 12 Milliarden Euro an, das bis zum 31. Dezember 2028 laufen soll. Zudem erhöht das Unternehmen die Dividende für 2025 auf 7,50 Euro je Aktie – ein Anstieg um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Eine Zwischendividende von 1,60 Euro je Aktie wird am 18. Februar 2026 ausgezahlt. Die Aktie wird am heutigen 9. Februar an der Euronext ex Dividende gehandelt.
KI-Boom treibt Kundenstimmung
Die ASML-Führung betont, dass Kunden eine „deutlich positivere Einschätzung der mittelfristigen Marktsituation“ abgeben – basierend auf Erwartungen nachhaltiger KI-bezogener Nachfrage. Dies spiegelt sich in erweiterten Kapazitätsplänen großer Foundries und Speicherhersteller wider.
Der Speichersektor machte 56 Prozent des Q4-Auftragsvolumens aus, nach 47 Prozent im dritten Quartal. DRAM-Produzenten investieren verstärkt in Infrastruktur für KI-Server.
China-Anteil sinkt
Der Anteil Chinas am Quartalsumsatz fiel im vierten Quartal auf 36 Prozent, nach 42 Prozent im dritten Quartal 2025. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet ASML, dass Systemverkäufe nach China etwa 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen werden – nach rund 33 Prozent im Jahr 2025.
Die Hauptversammlung der Aktionäre findet am 22. April 2026 statt. Am 25. Februar veröffentlicht ASML seine Jahresberichte 2025 nach US GAAP und IFRS.
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