ASML Aktie: Dividende, Rückkäufe, Rekordrückenwind

Der Halbleiterausrüster ASML hebt die Dividende an und startet Aktienrückkäufe. Analysten sehen nach Kursrückgang ein attraktives Einstiegsniveau, gestützt durch einen Rekord-Auftragsbestand.

Die Kernpunkte:
  • Dividende auf 12,71 US-Dollar je Aktie angehoben
  • Rekord-Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro
  • Analysten bestätigen Kaufempfehlung für ASML-Aktie
  • High-NA-EUV-Technologie als nächster Wachstumstreiber

ASML erhöht seine Ausschüttungen spürbar und kauft gleichzeitig eigene Aktien zurück. Beides zusammen signalisiert, dass das Management die aktuelle Kursschwäche als temporär bewertet — und das nicht ohne Grund.

Solide Basis nach Rekordjahr

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 lieferte starke Zahlen: Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 32,7 Milliarden Euro. Besonders das Schlussquartal stach hervor — die Nettoauftragseingänge erreichten mit 13,2 Milliarden Euro einen Rekordwert, davon entfielen 7,4 Milliarden Euro allein auf EUV-Systeme. Der Auftragsbestand schloss das Jahr bei 38,8 Milliarden Euro, was dem Unternehmen eine ungewöhnlich klare Sichtbarkeit für die nächsten Jahre verschafft.

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Auf dieser Grundlage hat ASML die jährliche Dividende auf 12,71 US-Dollar je Aktie angehoben — nach einer vorherigen Quartalszahlung von 1,88 Dollar. Parallel dazu wurden Mitte März mehrere Aktienrückkäufe durchgeführt, um den Streubesitz zu reduzieren und den Gewinn je Aktie zu stützen.

Analysten sehen attraktives Einstiegsniveau

Nach einem Kursrückgang von rund fünf Prozent im vergangenen Monat mehren sich unter institutionellen Beobachtern die Stimmen, die die Schwäche als Kaufgelegenheit werten. TD Cowen bestätigte zuletzt das Kaufvotum mit einem Kursziel von 1.500 Euro. Die Bank of America äußerte sich nach Investorentreffen in Asien ebenfalls optimistisch: Der laufende Speicherzyklus dürfte demnach mindestens bis zur ersten Jahreshälfte 2027 robust bleiben — ein direkter Treiber für die Nachfrage nach ASMLs Hochleistungs-Lithografiesystemen.

Zusätzlichen Rückenwind liefern Branchenentwicklungen: Teslas angekündigte „Terafab“-Pläne haben die Erwartungen für den gesamten Halbleiterausrüstungssektor angehoben. Wer Kapazitäten für Automotive- und Industriechips aufbaut, kommt an fortschrittlicher Lithografie kaum vorbei.

Technologiewechsel als nächster Wachstumstreiber

Der strategische Fokus liegt derzeit auf dem Übergang zur High-NA-EUV-Technologie. Die Serienproduktion mit diesen Systemen soll laut Unternehmensangaben 2027 und 2028 anlaufen. Geopolitische Exportbeschränkungen gegenüber China bleiben zwar ein Risikofaktor, werden aber durch zwei strukturelle Wachstumstrends flankiert: die Expansion von KI-Rechenzentren und die zunehmende Chipintegration in der Automobilindustrie. Beides stützt die Auslastung des rekordhohen Auftragsbestands auf absehbare Zeit.

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