Asml Aktie: Fortschritt ausgebaut
ASML meldet Rekordbestellungen und erhöht die Dividende, kündigt jedoch gleichzeitig einen Stellenabbau zur Effizienzsteigerung an. Analysten reagieren positiv auf die Zahlen.

- Rekordhohe Netto-Bestellungen im vierten Quartal
- Dividende wird um 17 Prozent angehoben
- Neues Aktienrückkaufprogramm bis 2028 gestartet
- Umbau mit Abbau von rund 1.700 Stellen
ASML liefert gleich zwei Signale, die Anleger mögen: prall gefüllte Auftragsbücher und mehr Geld für Aktionäre. Gleichzeitig kündigt der Konzern aber auch einen spürbaren Umbau an. Was steckt hinter dieser Mischung aus Wachstum und Stellenabbau?
Rekord-Bestellungen treiben die Story
Der wichtigste Kurstreiber kommt aus dem Kerngeschäft: ASML meldete für das vierte Quartal rekordhohe Netto-Bestellungen von 13,2 Mrd. Euro. Das lag klar über den Erwartungen – getragen vor allem von der starken Nachfrage nach EUV-Lithografie-Systemen, die mit 7,4 Mrd. Euro einen großen Teil der Buchungen ausmachten.
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Für den Markt ist das mehr als nur eine gute Quartalszahl. Rekordaufträge bedeuten Visibilität: Wenn die Pipeline voll ist, sinkt die Unsicherheit über die kommenden Umsätze. Dazu passt auch der Auftragsbestand von 38,8 Mrd. Euro, der dem Unternehmen für die nächsten Perioden Rückenwind geben dürfte.
Analysten werden optimistischer – Aktionäre profitieren
Nach den Zahlen reagierten auch Analysten: Barclays stufte die Aktie auf „Overweight“ hoch und erhöhte das Kursziel auf 1.500 Euro. Als Begründung verwies die Bank auf die zentrale Rolle von ASML beim Ausbau von KI-Infrastruktur – also dort, wo aktuell besonders viel investiert wird.
Auch operativ blieb das Quartal stark: 9,7 Mrd. Euro Umsatz und 2,84 Mrd. Euro Nettoergebnis unterstreichen die Ertragskraft. Entsprechend schraubt das Management die Ausschüttung nach oben: Für 2025 soll eine Gesamtdividende von 7,50 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, 17% mehr als im Vorjahr. Zusätzlich startet ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 12 Mrd. Euro bis 2028.
Wichtige Eckdaten im Überblick:
– Q4-Netto-Bestellungen: 13,2 Mrd. Euro (davon EUV: 7,4 Mrd. Euro)
– Auftragsbestand: 38,8 Mrd. Euro
– Q4-Umsatz: 9,7 Mrd. Euro
– Q4-Nettoergebnis: 2,84 Mrd. Euro
– Dividende 2025 (geplant): 7,50 Euro je Aktie (+17%)
– Aktienrückkauf: bis zu 12 Mrd. Euro (bis 2028)
Umbau trotz Rückenwind: 1.700 Stellen weniger
Trotz Rekordniveau bei Aufträgen und soliden Ergebnissen strafft ASML die Organisation. Rund 1.700 Stellen sollen wegfallen, etwa 4% der Belegschaft. CEO Christophe Fouquet begründet das mit dem Ziel, Komplexität zu reduzieren und den Fokus stärker auf Engineering und Produktentwicklung zu lenken.
Das wirkt wie ein klassischer Effizienz-Schritt in einer Phase schnellen Wachstums: Wenn Strukturen zu groß und schwerfällig werden, kann das Innovation bremsen – und genau die ist in diesem Markt der entscheidende Rohstoff.
Zuletzt notierte die Aktie am Freitag bei 1.215,20 Euro und liegt damit nur knapp unter ihrem jüngsten 52‑Wochen-Hoch – ein Hinweis darauf, dass der Markt die Kombination aus Rekordnachfrage, höheren Ausschüttungen und organisatorischem Feinschliff aktuell eher als Stärke interpretiert.
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