ASML Aktie: Fortschritt spürbar!
Der niederländische Chipausrüster ASML plant einen Stellenabbau von 1.700 Jobs, um Prozesse zu vereinfachen, obwohl die Auftragsbücher mit 38,8 Mrd. Euro voll sind und die Aktie auf Rekordhoch notiert.

- Geplanter Abbau von 1.700 Stellen im Verwaltungsbereich
- Auftragsbestand erreicht Rekordwert von 38,8 Milliarden Euro
- Aktienkurs notiert auf Allzeithoch bei 1.250 Euro
- Unternehmen kündigt Aktienrückkauf von bis zu 12 Mrd. Euro an
Der Chipausrüster ASML eilt von Rekord zu Rekord und profitiert massiv vom globalen KI-Boom. Doch inmitten prall gefüllter Auftragsbücher verkünden die Niederländer einen strikten Sparkurs. Anleger stehen vor der Frage: Warum verordnet sich der Tech-Gigant ausgerechnet in dieser Phase der Stärke eine Schlankheitskur?
Effizienz statt Bürokratie
ASML plant, rund 1.700 Stellen zu streichen, was etwa 3,8 Prozent der Belegschaft entspricht. Der Fokus liegt dabei auf administrativen Bereichen und dem Management. Medienberichten zufolge sollen rund 3.000 Führungspositionen wegfallen, während gleichzeitig die technischen Abteilungen durch neue Ingenieure gestärkt werden.
Das Management bezeichnet diesen Schritt nicht als Krisenreaktion, sondern als notwendige „Aufräumarbeit“ in einem komplexen Unternehmen mit hohen Fixkosten. Ziel ist es, interne Prozesse zu vereinfachen und Überschneidungen zu beseitigen, die durch das rasante Wachstum der letzten Jahre entstanden sind. ASML reiht sich damit in eine breitere Welle der Tech-Branche ein, die 2026 verstärkt auf Effizienz setzt.
Volle Auftragsbücher dank KI
Die Restrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund operativer Exzellenz. Die Nachfrage nach den Lithographiesystemen des Konzerns, insbesondere für die Produktion von KI-Chips, ist ungebrochen. Zum Jahresende 2025 meldete das Unternehmen einen Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro. Allein im vierten Quartal gingen Neubestellungen im Rekordwert von 13,2 Milliarden Euro ein.
Ein wichtiger Treiber ist die fortschreitende Kommerzialisierung der EUV-Technologie. Mit der Akzeptanz des ersten High-NA-Systems durch Intel im Januar 2026 wurde ein entscheidender Meilenstein für die nächste Chip-Generation erreicht. Für das laufende Jahr stellt das Management einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro sowie eine Bruttomarge von über 50 Prozent in Aussicht.
Markt honoriert die Disziplin
An der Börse wird die Kombination aus Wachstum und Kostendisziplin positiv aufgenommen. Die Aktie notiert aktuell bei 1.250,00 Euro und damit direkt am erst kürzlich markierten Allzeithoch. Der Kursanstieg von über 77 Prozent in den letzten zwölf Monaten spiegelt das Vertrauen der Investoren wider, dass ASML seine dominante Marktstellung nicht nur verteidigen, sondern profitabel ausbauen kann. Ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm von bis zu 12 Milliarden Euro bis 2028 stützt diese Zuversicht zusätzlich.
Blick auf den Mittwoch
Weitere Einblicke in die strategische Ausrichtung liefert der Konzern in Kürze. Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, veröffentlicht ASML seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2025. Marktbeobachter werden hierbei besonders auf Aussagen achten, wie das Management die Balance zwischen dem geplanten Stellenabbau und der reibungslosen Abarbeitung des riesigen Auftragsbestands sicherstellen will.
ASML-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ASML-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:
Die neusten ASML-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ASML-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ASML: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




