ASML Aktie: Massive Dividenden-Erhöhung
Der Halbleiterausrüster ASML erhöht die Quartalsdividende um fast 70 Prozent und kündigt ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von 12 Milliarden Euro an.

- Dividende steigt auf 3,18 US-Dollar je Aktie
- Neues Rückkaufprogramm über 12 Milliarden Euro
- Rekord-Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro
- Optimistische Umsatzprognose für 2026
Trotz eines leichten Kursrückgangs am Donnerstag sendet der niederländische Ausrüster für die Halbleiterindustrie ein starkes Signal der Zuversicht an den Markt. Mit einem neuen Milliarden-Rückkaufprogramm und einer signifikanten Anhebung der Ausschüttung unterstreicht das Management die finanzielle Stärke des Konzerns. Doch wie nachhaltig ist die aktuelle Bewertung angesichts der jüngsten Kurskorrektur?
Rücksetzer ohne Panik
Am Donnerstag, den 12. Februar 2026, gab die Aktie um rund 2 Prozent auf etwa 1.407 US-Dollar nach. Ein Blick auf das Handelsvolumen relativiert diese Bewegung jedoch schnell: Die Umsätze lagen rund 33 Prozent unter dem Durchschnitt, was darauf hindeutet, dass kein signifikanter Verkaufsdruck herrscht.
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Technisch betrachtet bleibt das Bild stabil. Der Titel notiert weiterhin deutlich über seinen 50- und 200-Tage-Linien, was den langfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Marktbeobachter werten den gestrigen Rückgang daher eher als normale Atempause nach der starken Performance der letzten Monate.
Geldregen für Aktionäre
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die deutliche Anhebung der Quartalsdividende. ASML erhöht die Ausschüttung von zuvor 1,88 US-Dollar auf nun 3,1771 US-Dollar je Aktie. Auf das Jahr hochgerechnet entspricht dies etwa 12,71 US-Dollar und einer Dividendenrendite von rund 0,9 Prozent beim aktuellen Kursniveau.
Die Ausschüttungsquote liegt bei moderaten 24,8 Prozent, was dem Unternehmen genügend finanziellen Spielraum für zukünftige Investitionen oder weitere Erhöhungen lässt. Zusätzlich kündigte der Konzern ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro an, das bis zum 31. Dezember 2028 laufen soll. Dies folgt auf das gerade abgeschlossene Programm, im Rahmen dessen bereits Aktien im Wert von 7,6 Milliarden Euro zurückgekauft wurden.
Volle Auftragsbücher stützen Ausblick
Fundamental untermauert ASML diese Großzügigkeit mit einem Rekord-Auftragsbestand. Zum Jahresstart 2026 lagen Bestellungen im Wert von 38,8 Milliarden Euro vor. Allein im vierten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen Netto-Neubuchungen von 13,2 Milliarden Euro, wovon mehr als die Hälfte auf die fortschrittlichen EUV-Systeme entfiel.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management einen Nettoumsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Auch Analysten bleiben optimistisch: Während der Konsens auf „Moderate Buy“ lautet, sehen einzelne Häuser wie Sanford C. Bernstein das Kursziel bei bis zu 1.911 US-Dollar. Die Bank of America hob ihr Ziel kürzlich von 1.092 auf 1.331 US-Dollar an.
Für Anleger, die von der erhöhten Dividende profitieren wollen, ist der Kalender entscheidend: Der Ex-Dividenden-Tag ist auf den 27. April 2026 festgesetzt, die Auszahlung erfolgt voraussichtlich am 5. Mai 2026.
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