ASML Aktie: Milliarden-Deal beflügelt Analysten
Strategischer Großauftrag aus Südkorea und positive Analystenbewertungen treiben die Erwartungen an den Halbleiterausrüster ASML trotz aktueller Kurskorrektur.

- Strategischer Milliardenvertrag mit SK Hynix bis 2027
- Analysten heben Kursziele auf bis zu 1.971 US-Dollar an
- Gemischte Positionierungen institutioneller Großanleger
- Quartalszahlen und Hauptversammlung im April erwartet
Große Finanzinstitute überarbeiten derzeit ihre Modelle für den Halbleiter-Ausrüster ASML – und die Ergebnisse fallen überaus positiv aus. Während die Papiere in den letzten Wochen eine spürbare Korrektur erlebten, sehen Experten nun erhebliches Aufwärtspotenzial. Ein strategischer Großauftrag aus Südkorea liefert dafür handfeste Argumente.
Speicherchips treiben die Prognosen
Die Investmentbank Sanford C. Bernstein stuft das Papier als klaren Favoriten für den kommenden Monat ein und ruft ein Ziel von 1.971 US-Dollar auf. Auch die Bank of America zog kürzlich mit einer Erhöhung auf 1.886 US-Dollar nach. Treiber dieser Zuversicht ist die anhaltend hohe Nachfrage nach EUV-Lithografiesystemen, die für die Herstellung modernster Halbleiter unerlässlich sind.
Besonders ein strategischer Deal mit SK Hynix über knapp acht Milliarden US-Dollar rückt dabei in den Fokus. Diese mehrjährige Vereinbarung sichert die Produktion von fortschrittlichen Speicherchips (HBM und DRAM) bis Ende 2027. Analysten werten diesen Vertrag als starken Umsatzkatalysator, der die mittelfristige Planungssicherheit des Unternehmens deutlich erhöht.
Gemischte Signale der Großinvestoren
Bei den institutionellen Anlegern zeigt sich derweil ein geteiltes Bild. Während Generate Investment Management seine Position im letzten Quartal um fast 69 Prozent ausbaute, nahm Cox Capital Gewinne mit und reduzierte seine Bestände um knapp 30 Prozent. Diese unterschiedlichen Strategien der Großanleger passen zur jüngsten Kursentwicklung. Mit einem Schlusskurs von 1.131,20 Euro am Freitag verzeichnete der Titel auf Sicht von 30 Tagen ein Minus von 12,65 Prozent. Langfristig bleibt der Trend mit einem Plus von gut 76 Prozent auf Jahressicht allerdings aufwärtsgerichtet.
Der April hält nun mehrere wichtige Termine bereit, die eine Neubewertung auslösen könnten. Am 15. April präsentiert das Management die Quartalszahlen, bei denen der Markt einen Umsatz von rund 10,2 Milliarden US-Dollar erwartet. Eine Woche später, am 22. April, folgt die Hauptversammlung in Veldhoven. Neben Personalentscheidungen im Vorstand rechnen Investoren dort vor allem mit konkreten Updates zum laufenden, zwölf Milliarden Euro schweren Aktienrückkaufprogramm.
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