ASML Aktie: Quartalszahlen im Blick
ASML profitiert von einer großen EUV-Maschinenbestellung aus Südkorea, die den Wegfall chinesischer Nachfrage auffangen soll. Die Quartalszahlen am 15. April stehen im Fokus.

- Rekordbestellung von SK Hynix über acht Milliarden Dollar
- China-Umsatzanteil wird 2026 voraussichtlich sinken
- Auslieferung der ersten High-NA-EUV-Maschine an Intel
- Starker Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro
Der 1. April brachte ASML-Aktionären ein kräftiges Plus von rund 3,9 Prozent — getragen von einer breiten Erholungsrally im Halbleitersektor. Hinter der Bewegung steckt mehr als nur Stimmungsoptimismus: Anleger positionieren sich gezielt vor den Quartalszahlen am 15. April.
SK Hynix füllt die China-Lücke
Der Rückenwind kommt nicht von ungefähr. SK Hynix gab Ende März eine Bestellung über EUV-Maschinen im Wert von knapp acht Milliarden US-Dollar bekannt — laut Reuters die größte jemals öffentlich bekannte Einzelbestellung eines ASML-Kunden. Das Volumen unterstreicht, wie entschlossen südkoreanische Speicherchiphersteller in die Bresche springen, die durch rückläufige Nachfrage aus China entsteht.
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China machte 2025 noch 33 Prozent von ASMLs Gesamtumsatz von 32,7 Milliarden Euro aus. Das Management erwartet, dass dieser Anteil 2026 infolge verschärfter Exportbeschränkungen spürbar sinkt. Wie viel davon Südkorea und Taiwan auffangen können, wird das Jahresergebnis maßgeblich prägen.
High-NA EUV und der Blick auf 2028
Mittelfristig richtet sich der Fokus auf die nächste Technologiegeneration. ASML lieferte seinen ersten TWINSCAN EXE:5200B in voller Spezifikation aus, Intel akzeptierte das Vorgängermodell EXE:5200 für die Massenproduktion — ein Schritt vom Entwicklungs- in den Frühnutzungsstatus, der für ASMLs langfristige Umsatzziele entscheidend ist.
Bernstein erhöhte zuletzt das Kursziel und prognostiziert bis 2028 eine Verdopplung der EUV-Auslieferungen an Speicherchipkunden, getrieben durch den Ausbau von DRAM-Kapazitäten. JPMorgan bestätigte seine Kaufempfehlung.
Was am 15. April zählt
ASML geht mit einem Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro ins erste Quartal 2026. Die Frage ist weniger, ob Nachfrage vorhanden ist, sondern wie schnell sich dieser Backlog in ausgelieferten Systemen und gebuchten Erlösen niederschlägt.
Das Management erwartet für Q1 einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Für das Gesamtjahr liegt die Spanne bei 34 bis 39 Milliarden Euro. Am 24. April folgt eine Bardividende von 2,70 Euro je Aktie — der Aktienrückkauf läuft unterdessen weiter, zuletzt mit rund 125 Millionen Euro in einer einzigen Handelswoche.
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