ASML Aktie: Rekordjagd dank KI-Boom
ASML meldet einen Rekordauftragseingang von 13,2 Milliarden Euro im vierten Quartal, angetrieben durch die hohe Nachfrage nach KI-Chips. Trotz der starken Zahlen kündigt der Konzern eine interne Reorganisation an.

- Rekordbestellungen für EUV-Lithografiesysteme
- Dividende steigt um 17 Prozent auf 7,50 Euro
- Aktienrückkaufprogramm über 12 Milliarden Euro
- Reorganisation betrifft rund 1.700 Stellen
Der Chipausrüster ASML hat in dieser Woche eindrucksvoll bewiesen, wer der wahre Gewinner des KI-Booms ist. Mit einem beispiellosen Auftragseingang übertrafen die Niederländer im vierten Quartal alle Erwartungen und ließen Zweifler verstummen. Doch trotz der Rekordzahlen kündigte das Management überraschend einen internen Umbau an, um die Agilität des Konzerns zu sichern.
Auftragsflut aus dem KI-Sektor
Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand der massive Anstieg der Neubestellungen. ASML meldete für das vierte Quartal 2025 einen Nettoauftragseingang von 13,2 Milliarden Euro – ein Wert, der bisherige Bestmarken deutlich hinter sich lässt. Allein 7,4 Milliarden Euro entfielen auf die hochkomplexen Extreme-Ultraviolet-(EUV)-Lithografiesysteme, ohne die moderne Hochleistungschips nicht produzierbar sind.
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CEO Christophe Fouquet führte diesen Ansturm auf den expliziten Ausbau der Kapazitäten für künstliche Intelligenz zurück. Die Kunden des Konzerns bereiten sich auf eine langfristig hohe Nachfrage nach Rechenleistung vor, was den Auftragsbestand zum Jahresende auf komfortable 38,8 Milliarden Euro anwachsen ließ.
Starke Finanzkennzahlen und Aktionärsrendite
Das operative Geschäft spiegelt diese Sonderstellung wider. Mit einem Quartalsumsatz von 9,7 Milliarden Euro übertraf ASML die eigene Prognose und schloss das Jahr mit einem Gesamtumsatz von 32,7 Milliarden Euro ab. Der Nettogewinn für das Gesamtjahr kletterte auf 9,6 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von starken 52,8 Prozent.
Anleger profitieren direkt von dieser Entwicklung: Die Dividende für 2025 wird um 17 Prozent auf 7,50 Euro je Aktie angehoben. Zusätzlich kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro an, das bis Ende 2028 laufen soll.
Strategischer Umbau trotz Erfolgs
Trotz der glänzenden Bilanzen verordnet sich der Konzern eine Schlankheitskur. ASML plant eine Reorganisation der Technologie- und IT-Bereiche, die etwa 1.700 Stellen betreffen wird. Der Fokus liegt dabei auf Führungs- und Supportfunktionen, nicht auf der Fertigung. Das Management begründet diesen Schritt nicht mit Kostendruck, sondern mit der Notwendigkeit, Entscheidungswege zu verkürzen und die Innovationsgeschwindigkeit hochzuhalten.
Am Markt wird die dominante Stellung des Unternehmens honoriert. Die Aktie notiert mit einem Schlusskurs von 1.215,20 Euro in Schlagdistanz zum Allzeithoch und verzeichnet seit Jahresanfang bereits ein Plus von über 23 Prozent.
Der Ausblick auf das laufende Jahr untermauert den Wachstumskurs. Für 2026 prognostiziert ASML einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro. Die Bruttomarge soll sich dabei stabil zwischen 51 und 53 Prozent bewegen, was die anhaltend hohe Preissetzungsmacht des Technologieführers bestätigt.
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