Asml Aktie: Verbesserte Prognosen!

ASML profitiert mit seiner Monopolstellung bei EUV-Lithografie von der KI-Nachfrage. Vor Quartalszahlen und Hauptversammlung laufen Aktienrückkäufe und eine höhere Dividende.

Die Kernpunkte:
  • Aktie legt deutlich stärker zu als Technologiesektor
  • Monopolstellung bei EUV-Systemen für KI-Chips
  • Umfangreiches Aktienrückkaufprogramm bis 2028
  • Dividende für 2025 soll um 17% steigen

ASML hat am Mittwoch den breiten Halbleitersektor klar hinter sich gelassen. Die Aktie legte mehr als 6% zu — mehr als doppelt so stark wie der Technologiesektor insgesamt. Hintergrund ist eine Kombination aus struktureller Nachfragestärke und einer dichten Unternehmensagenda in den kommenden Wochen.

KI-Nachfrage als Fundament

Als einziger Anbieter von EUV-Lithografiesystemen profitiert ASML direkt vom anhaltenden Ausbau der KI-Infrastruktur. Ohne diese Maschinen lassen sich die modernsten Chips schlicht nicht fertigen — eine Monopolstellung, die dem Unternehmen eine besondere Stellung im aktuellen Investitionszyklus sichert.

Das spiegelt sich im Auftragsbestand wider: 38,8 Milliarden Euro, mit Lieferterminen bis 2027. Allein SK Hynix hat im März einen EUV-Auftrag über rund 8 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben — das größte öffentlich bekannte Einzelengagement eines ASML-Kunden. Bernstein-Analyst David Dao schätzt, dass es sich um rund 30 Maschinen handelt, die für die Produktion von Hochbandbreiten-Speicher für KI-Anwendungen bestimmt sind.

Aktienrückkäufe und Dividende

Parallel läuft das Rückkaufprogramm auf Hochtouren. Zwischen dem 30. März und 2. April erwarb ASML knapp 88.000 eigene Aktien für rund 100 Millionen Euro — Teil eines bis Ende 2028 angelegten Programms mit einem Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro.

Hinzu kommt die Dividende: Für das Geschäftsjahr 2025 plant ASML eine Gesamtausschüttung von 7,50 Euro je Aktie, was einem Anstieg von 17% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Hauptversammlung am 22. April in Veldhoven soll unter anderem die Abschlussdividende von 2,70 Euro je Aktie formell beschließen.

Quartalszahlen als nächster Prüfstein

Am 15. April — vor Börseneröffnung — legt ASML die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Erwartet wird ein Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 51 bis 53%. Optionshändler kalkulieren mit einer Kursbewegung von bis zu 5% rund um den Berichtstag.

Für das Gesamtjahr 2026 steuert das Management einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro an. Langfristig — bis 2030 — peilt ASML 44 bis 60 Milliarden Euro Jahresumsatz an, begleitet von Bruttomargen zwischen 56 und 60%. Mit Quartalsbericht, Hauptversammlung und Dividendenzahlung innerhalb von zwei Wochen verdichtet sich der Kalender für ASML-Investoren gerade erheblich.

Asml-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Asml-Analyse vom 8. April liefert die Antwort:

Die neusten Asml-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Asml-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Asml: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Asml