Asml Aktie: Zukunftsorientierte Expansion!
Führende Analystenhäuser sehen ASML im Halbleiter-Superzyklus und erhöhen ihre Kursziele deutlich. Das Papier gilt als europäischer Favorit für 2026.

- Bernstein erhöht Kursziel von 800 auf 1.300 Euro
- Berenberg hebt Bewertung auf 1.200 Euro an
- Superzyklus bei DRAM- und KI-Chips als Treiber
- Interne Untersuchung entkräftet Datenschutzvorwürfe
Trotz einer leichten Atempause im heutigen Handel überschlagen sich die Analysten mit Optimismus für den niederländischen Chip-Ausrüster. Während der Kurs um die 1.050-Euro-Marke pendelt, rufen Experten nun Ziele von bis zu 1.300 Euro aus. Startet das europäische Schwergewicht gerade erst seinen wahren Höhenflug für das Jahr 2026?
Bernstein sieht “Superzyklus”
Den stärksten Impuls liefert heute Bernstein Research. Die Analysten stuften das Papier nicht nur von „Market-Perform“ auf „Outperform“ hoch, sondern schraubten das Kursziel drastisch von 800 auf 1.300 Euro nach oben. Diese Anpassung ist ein klares Vertrauensvotum in die kurzfristige Entwicklung des Unternehmens.
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Bernstein positioniert ASML explizit als den „europäischen Halbleiter-Favoriten“ für 2026. Begründet wird dieser aggressive Schritt mit spezifischen Branchentreibern: Die Experten identifizieren einen sich entwickelnden „Superzyklus“ bei DRAM-Speicherchips. Zudem zwingt die ungebrochene Nachfrage nach KI-Logikchips Auftragsfertiger wie TSMC dazu, ihre Kapazitäten massiv auszubauen, was direkt in die Auftragsbücher von ASML spielt.
Unterstützung erhält dieses Szenario von der Berenberg Bank. Auch hier wurde das Bewertungsmodell angepasst und das Kursziel von 1.050 auf 1.200 Euro angehoben, während die Kaufempfehlung bestehen bleibt. Analystin Tammy Qiu verweist auf gestiegene Gewinnschätzungen für 2026 und 2027. Die psychologisch wichtige Marke von 1.000 Euro betrachten die Experten inzwischen als etablierte Unterstützungszone.
Entwarnung bei Sicherheitsbedenken
Aktuell notiert die Aktie auf Tradegate bei 1.048,20 Euro und verzeichnet damit einen leichten Rückgang von 0,29 Prozent. Diese Konsolidierung folgt auf einen starken Jahresauftakt, der den Kurs bereits auf neue Rekordhochs trieb.
Abseits der Finanzkennzahlen sorgt eine interne Untersuchung für Erleichterung: ASML bestätigte heute, dass bei den jüngsten Vorwürfen bezüglich eines Datenlecks keine Unternehmensdaten entwendet wurden. Diese Klarstellung beseitigt einen Unsicherheitsfaktor und erlaubt Anlegern, den Fokus wieder auf die fundamentale Bewertung zu richten.
Die Diskrepanz zwischen der aktuellen leichten Konsolidierung und den massiv angehobenen Kurszielen deutet darauf hin, dass der Markt das erwartete Volumen des Halbleiterzyklus 2026 noch nicht vollständig eingepreist hat. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 409 Milliarden Euro und starken Peers wie Nvidia im Rücken bleibt die fundamentale Story intakt.
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