ASML: Dan Loeb erhöht Einsatz auf EUV

Hedgefonds Third Point stockt ASML-Anteile auf und setzt auf die Schlüsselrolle des EUV-Monopolisten in der KI-Infrastruktur.

Die Kernpunkte:
  • Third Point erhöht ASML-Engagement deutlich
  • Fokus auf EUV-Maschinen als KI-Basis
  • ASML plant über 60 EUV-Systeme 2026
  • 32 von 38 Analysten raten zum Kauf

Hedgefonds-Milliardär Dan Loeb hat seinen Einsatz auf ASML deutlich erhöht. Sein Fonds Third Point sieht den niederländischen Halbleiterausrüster als zentralen Engpass der globalen KI-Infrastruktur — und zieht damit Aufmerksamkeit auf eine Aktie, die ohnehin schon auf den Kauflisten der Wall Street steht.

Wette auf den unverzichtbaren Zulieferer

Third Point hat im ersten Quartal 2026 Kapital aus Chip-Designern abgezogen und in Ausrüstungsanbieter umgeschichtet. Die Logik dahinter ist klar: Wer KI-Chips bauen will, braucht EUV-Maschinen. Und die stellt weltweit nur ASML her.

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Loeb beschreibt das Unternehmen als primären „Choke Point“ für die Fertigung fortschrittlicher Halbleiter. Konkret geht es um Chips unterhalb von sieben Nanometern — die Basis für die nächste Generation von KI-Prozessoren. Third Point will an der erwarteten Investitionswelle der großen Hyperscaler partizipieren, die Analysten auf rund 650 Milliarden Dollar beziffern.

Roadshow in Boston und London

Zeitgleich mit Loebs öffentlich gewordenem Engagement präsentiert ASML seine mittelfristigen Wachstumspläne auf Investorenkonferenzen. Peter Convertito, Director of Investor Relations Americas, vertritt das Unternehmen auf der J.P. Morgan Global Technology, Media and Communications Conference in Boston. Am 20. Mai folgt die UBS TMT Conference in London.

Im Mittelpunkt steht die Produktionsplanung für 2026. ASML will in diesem Jahr mehr als 60 EUV-Systeme ausliefern — rund 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Kunden wie Samsung und SK Hynix treiben ihre 2-Nanometer- und HBM-Fertigung voran und brauchen dafür die Maschinen aus Veldhoven.

Starke Analystenmehrheit, solider Auftragsbestand

Von 38 Analysten, die ASML derzeit beobachten, empfehlen 32 die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.661,50 Dollar — was zweistelliges Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs bedeutet.

Das Management hält an seiner angehobenen Umsatzprognose für 2026 fest: zwischen 36 und 40 Milliarden Euro, bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Der Auftragsbestand liegt bei rund 38,8 Milliarden Euro. Das schafft Planungssicherheit bis weit in 2027 und 2028 hinein — unabhängig davon, wie sich die Exportkontrolldiskussionen weiterentwickeln.

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