AST SpaceMobile Aktie: AT&T, T-Mobile, Verizon starten Joint Venture
Ein Joint Venture von AT&T, T-Mobile und Verizon treibt die Aktie von AST SpaceMobile an. Die FCC erteilt zudem die kommerzielle Betriebserlaubnis für Satellitendienste.

- Kurssprung nach Carrier-Joint-Venture
- FCC erteilt Betriebserlaubnis
- Roth Capital erhöht Kursziel
- Satellitenstarts für Juni geplant
AST SpaceMobile hat zum Wochenschluss kräftig zugelegt. Am Freitag sprang die Aktie um 10,02 Prozent auf 91,10 Euro. Auf Sieben-Tage-Sicht steht damit bereits ein Plus von 26,53 Prozent zu Buche.
Der Auslöser ist gewichtig. AT&T, T-Mobile und Verizon haben ein gemeinsames Joint Venture gestartet, das die Satellitenabdeckung für Smartphones in Funklöchern ausbauen soll. Genau an diesem Punkt sitzt AST SpaceMobile strategisch im Zentrum: Die eigene Satellitenarchitektur ist darauf ausgelegt, direkt mit unveränderten Endgeräten zu kommunizieren.
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Drei Carrier, ein Signal
Für den Markt ist diese Konstellation mehr als nur eine weitere Branchenmeldung. Wenn ausgerechnet drei große US-Mobilfunkanbieter auf eine gemeinsame Satellite-to-Cell-Strategie setzen, wertet das die Technologie von AST SpaceMobile auf. Konzernchef Abel Avellan stellte bereits klar, dass sein Unternehmen als zentraler Enabler dieser Entwicklung auftreten will.
Die Aktie reagierte darauf mit deutlicher Stärke. Auch der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt ist mit 39,08 Prozent weiterhin klar positiv. Der RSI liegt mit 46,2 im neutralen Bereich, die 30-Tage-Volatilität bleibt mit 109,80 Prozent extrem hoch.
FCC öffnet den Markt
Parallel dazu hat die US-Regulierungsbehörde FCC dem Unternehmen die kommerzielle Betriebserlaubnis für Supplemental Coverage from Space erteilt. Damit darf AST SpaceMobile direkte Mobilfunkdienste per Satellit in den USA anbieten. Die Genehmigung gilt für eine Konstellation von bis zu 248 Satelliten.
Das ist ein wichtiger Schritt weg von Testläufen und Pilotphasen hin zum kommerziellen Geschäft. Roth Capital reagierte darauf und hob das Kursziel von 82,50 auf 108 Dollar an. Die Einstufung lautet weiter auf Buy.
Zahlen bleiben belastet
Die jüngsten Quartalszahlen zeigen allerdings, dass das Geschäft noch nicht in der Gewinnzone angekommen ist. Im ersten Quartal 2026 setzte AST SpaceMobile 14,7 Millionen Dollar um. Unter dem Strich stand ein Verlust von 191 Millionen Dollar, beziehungsweise 0,66 Dollar je Aktie.
Dennoch hält das Management an der Jahresprognose fest. Für 2026 stellt das Unternehmen weiter 150 bis 200 Millionen Dollar Umsatz in Aussicht. Die Kasse ist gut gefüllt: Zum Quartalsende lagen rund 3,5 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln vor. Nach Angaben des Managements reicht das, um den Ausbau von mehr als 100 Satelliten zu finanzieren.
Nächster Test im Juni
Der nächste operative Prüfstein steht im Juni an. Dann sollen die Satelliten BlueBird 8, 9 und 10 mit einer SpaceX-Falcon-9-Rakete starten. Bis Jahresende will AST SpaceMobile rund 45 Satelliten im Orbit haben.
Hinzu kommt die wachsende kommerzielle Basis: Fast 60 Netzbetreiber-Partner sind weltweit an Bord, das potenzielle Adressierungsfeld reicht damit nach Unternehmensangaben an mehr als 3 Milliarden Menschen. Ob die ambitionierten Start- und Produktionsziele mit sechs Satelliten pro Monat sauber durchgezogen werden, dürfte der Markt in den kommenden Wochen sehr genau verfolgen.
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