Aurelius: Mit diesem Deal Brexit-Risiko gebannt?

Kurz vor Jahresultimo zeigt die Beteiligungsgesellschaft Aurelius noch ein sehr hohes Aktivitätsniveau. Vor wenigen Tagen meldete das Unternehmen einen weiteren Zukauf.

Dies betraf die Mannheimer VAG, die international zu den führenden Herstellern von Wasser- und Abwasserarmaturen gehört. Doch das war längst nicht der letzte Deal in diesem Jahr.

Aurelius hat Brexit im Blick!

Denn zum Wochenbeginn meldete Aurelius, dass man sich von Teilen seiner britischen Pflegeaktivitäten getrennt habe. Konkret verkauft man die Pflegeaktivitäten in England, Schottland und Wales, die bislang unter dem Namen Nestor Primecare Services am Markt auftraten. Wobei relativ offensichtlich ist, dass sich Aurelius hierbei auf den bevorstehenden Brexit, ob hart oder weich, vorbereitet. Denn die entsprechenden Aktivitäten in Irland und Nordirland werden weiterhin im Konzern gehalten.

Bodenbildung möglich?

Zwar wurde wieder einmal nicht bekannt gegeben, wie hoch der Kaufpreis ausfällt. Dennoch könnte dieser letzte Deal helfen, damit die Aktie von Aurelius endlich ihre Bodenbildung abschließt. In den vergangenen Monaten war der Wert bekanntlich immer wieder auf die Unterstützung bei 38 Euro zurückgefallen. Bezogen auf das Jahreshoch bei knapp 66 Euro ist das knapp eine Halbierung.

Gelingt der Ausbruch?

Aus charttechnischer Sicht spannend bleibt dabei nicht nur die Frage, ob die Unterstützung hält. Vielmehr ist es interessant, wie sich der Wert in den nächsten Wochen zeigen kann. Dabei dürfte die 50-Tage-Linie, die derzeit bei 41,15 Euro verläuft, eine gewichtige Rolle spielen. Denn ein Ausbruch könnte hier neue Kräfte entfalten, die dann womöglich sogar bis in den Bereich von 45 Euro in einem ersten Sprung führen könnten.

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