Autozulieferer Hella weiter auf Wachstumskurs

Beim Autozulieferer Hella lief das erste Fiskal-Halbjahr zufriedenstellend. Insbesondere gute Umsätze im Handel mit Autoteilen (auf dem sogenannten Aftermarket) sorgten dafür, dass sowohl Umsatz als auch Ertragszahlen verbessert werden konnten.

Das insbesondere auf Scheinwerfer und Sensoren-Systeme fokussierte Unternehmen konnte im Berichtszeitraum per Ende November 2016 seinen Umsatz um 1,2 % auf 3,198 Milliarden Euro steigern. Allerdings verfehlte man damit die Konsensschätzungen im Markt, die bei 3,245 Milliarden Euro gelegen hatten. Auch beim EBIT blieb man trotz eines Anstieges um fast 21 % mit ausgewiesenen 245 Millionen Euro unter den Analystenschätzungen, die 260 Millionen Euro im Durchschnitt erwartet hatten.

Beim bereinigten EBIT konnte Hella dann aber statt erwarteter 266 Millionen Euro ein Plus von 5 % auf 268 Millionen Euro ausweisen. Die zugehörige Marge verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 8,4 %.

Wie das Unternehmen kommentierte, konnte man im ersten Halbjahr neben dem guten Aftermarket-Geschäft vor allem von operativen Verbesserungen in den osteuropäischen Werken profitieren. Entsprechend wurde auch die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Hier geht Hella nach wie vor von einem bereinigten Umsatzwachstum aus und rechnet mit einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich beim bereinigten EBIT.

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