Aventis Energy Aktie: Bohrstart überfällig
Der kanadische Uranexplorer Aventis Energy hat den angekündigten Start der Bohrungen am Corvo-Projekt verpasst, was zu deutlichen Kursverlusten und Verunsicherung unter Investoren führt.

- Bohrbeginn im Januar 2026 bislang nicht erfolgt
- Aktienkurs verliert deutlich an der Frankfurter Börse
- Fehlende Updates zu Vorarbeiten schaffen Unsicherheit
- Bohrprogramm soll vielversprechendes Vorkommen testen
Der kanadische Uranexplorer Aventis Energy startete enttäuschend ins Jahr 2026. Während Investoren auf den lang angekündigten Beginn der Bohrarbeiten am Corvo-Uranprojekt in Saskatchewan warten, herrscht Funkstille – und die Aktie gerät unter Druck.
Verzögerung verunsichert den Markt
Ende November 2025 hatte Aventis Energy die notwendigen Explorationsgenehmigungen für das Corvo-Projekt im Athabasca-Becken erhalten. Das Unternehmen kündigte daraufhin ein diamantunterstütztes Bohrprogramm über rund 3.000 Meter an – die ersten Bohrungen auf dem Projekt seit über 40 Jahren. Starttermin: Januar 2026.
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Doch die ersten Handelstage des neuen Jahres vergehen, ohne dass das Unternehmen eine Meldung zur Mobilisierung der Bohrcrew oder zum Beginn der Arbeiten veröffentlicht hat. Die Folge: Investoren ziehen sich zurück. Am 2. Januar sackte die Aktie an der Frankfurter Börse um rund 10 Prozent auf 0,1265 Euro ab, der Abwärtstrend setzte sich am Montag fort.
Verschärft wird die Unsicherheit durch fehlende Updates zu den Vorarbeiten. Ende November hatte Aventis den Geophysik-Dienstleister MWH Geo-Surveys beauftragt, eine umfangreiche Gravitationsvermessung durchzuführen – über 5.000 Messpunkte entlang von mehr als 29 Kilometern. Die Daten sollten helfen, die Bohrziele zu präzisieren. Ob diese Arbeiten abgeschlossen sind, bleibt offen.
Hohes Potenzial trifft auf Informationsvakuum
Die Investmentstory von Aventis Energy basiert vor allem auf vielversprechenden Oberflächenproben vom Manhattan-Prospekt. Im Oktober 2025 meldete das Unternehmen Gehalte von bis zu 8,10 Prozent U₃O₈ – die höchsten Werte, die jemals auf dem Projekt gemessen wurden. Das Corvo-Projekt liegt zudem in unmittelbarer Nähe zu Cameco’s McArthur River Mine und Atha Energys Gemini-Mineralisierungszone, also in einer der weltweit bedeutendsten Uran-Regionen.
Doch ohne konkrete Fortschritte bei den Bohrungen bleibt diese geologische Fantasie vorerst genau das: Fantasie. Die Marktkapitalisierung ist mittlerweile auf rund 22 Millionen CAD geschrumpft. Zum Vergleich: Im November 2025 hatte Aventis in einer zweiten Tranche einer Flow-Through-Finanzierung rund 1,0 Millionen CAD zu 0,41 CAD je Aktie eingesammelt – ein deutlicher Aufschlag zum aktuellen Kurs.
Die nächsten Tage entscheiden
Die Situation ist binär: Solange keine Bestätigung zum Bohrstart kommt, bleibt die Aktie anfällig für weitere Abgaben. Eine einfache Pressemitteilung über die Mobilisierung der Ausrüstung oder das Ansetzen des ersten Bohrlochs könnte die Stimmung dagegen rasch drehen. Das Bohrprogramm soll unter anderem das noch nie zuvor erbohrte Manhattan-Vorkommen testen.
Bis Aventis Energy sich meldet, dürfte das Informationsvakuum auf dem Kurs lasten. Der Bohrstart wäre der Übergang von Spekulation zu konkreter Projektumsetzung – und damit der Katalysator, auf den der Markt wartet.
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