Aventis Energy Aktie: Korrektur läuft
Die Aktie von Aventis Energy setzt ihre Schwächephase fort, da dem Markt kurzfristige Impulse fehlen. Die technische Lage bleibt angespannt, während das Unternehmen auf den Start seines Bohrprogramms wartet.

- Kurs notiert deutlich unter früheren Höchstständen
- Fehlende Nachrichten treiben aktuelle Schwächephase
- Bohrprogramm für Uranprojekt Corvo startet im Februar
- Technische Indikatoren bestätigen Abwärtstrend
Aventis Energy bleibt an der Börse unter Druck. Trotz operativer Fortschritte in den Uranprojekten setzt sich die Schwächephase der kanadischen Explorationsaktie fort. Der Markt konzentriert sich derzeit weniger auf das, was das Unternehmen plant, sondern auf das, was kurzfristig noch fehlt: frische Kurstreiber.
Druck trotz Projektfortschritten
Anfang des Jahres hatte die Aktie deutlich höher notiert, ehe die erneute Abwärtsbewegung einsetzte. Aktuell liegt der Kurs bei 0,15 Euro und damit klar unter früheren Hochs; zugleich bleibt ein gewisser Abstand zum jüngsten Jahrestief bestehen. Dieser Mix aus vergangenem Rückgang und leichtem Puffer nach unten spiegelt eine laufende Korrektur in einem sehr volatilen Umfeld wider.
Die Schwächephase fällt zeitlich zusammen mit einer Phase ohne neue Unternehmensnachrichten. Zwar hatte Aventis Energy im Januar Fortschritte im zentralen Corvo-Uranprojekt gemeldet, doch seitdem fehlen frische Impulse. Das zeigt sich auch technisch: Die Aktie notiert unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, was den bestehenden Abwärtstrend bestätigt. Ein überkauft wirkender RSI und eine hohe, auf Jahressicht hochgerechnete Volatilität deuten auf ein nervöses, kurzfristig orientiertes Handelsumfeld hin.
Warten auf Bohrergebnisse
Operativ hat das Unternehmen zuletzt geliefert: Am 13. Januar meldete Aventis den Abschluss einer Bodengravimetrie-Untersuchung auf dem Corvo-Uranprojekt. Diese Messungen sollen helfen, die aussichtsreichsten Zonen für das erste Bohrprogramm des Unternehmens genauer einzugrenzen.
Das Bohrprogramm selbst ist nach Unternehmensangaben vollständig finanziert und soll im Februar starten. Ziel ist die Erkundung hochgradiger Uranvererzungen. Bis erste Bohrergebnisse vorliegen, dürften jedoch noch mehrere Wochen bis Monate vergehen – eine Zeitspanne, in der spekulative Titel wie Aventis Energy häufig anfällig für Kursausschläge nach unten sind, wenn es an kurzfristigen Nachrichten fehlt.
In diesem Umfeld verfolgen viele Investoren offenbar eine abwartende Haltung. Der Mangel an neuen Katalysatoren seit Mitte Januar begünstigt niedrige Umsätze und einen schleichenden Kursrückgang, obwohl sich an der mittelfristigen Projektstory nichts Grundlegendes verändert hat.
Technische Lage und nächste Marken
Charttechnisch versucht die Aktie, im Bereich knapp über früheren Tiefs einen Boden zu finden. Der Kurs liegt spürbar unter dem 50- und 100-Tage-Durchschnitt, was die derzeit noch intakte Korrekturbewegung unterstreicht. Der deutliche Abstand zum 52‑Wochen-Hoch signalisiert, dass frühere Kursfantasie vorerst aus dem Markt gewichen ist, während der Puffer zum 52‑Wochen-Tief zeigt, dass ein erneuter Test dieser Zone nicht ausgeschlossen ist.
Kurzfristig richten sich viele Blicke auf die Zone um die jüngsten Unterstützungsbereiche, die im kanadischen Handel zwischen 0,23 und 0,25 CAD lagen. Hält diese Spanne auch in den kommenden Wochen, könnte das anstehende Bohrprogramm eine Grundlage für eine Stabilisierung oder Erholung bieten. Fällt die Aktie dagegen klar darunter, würde sich das technische Bild weiter eintrüben – und der Fokus dürfte sich noch stärker von der Story auf das Risiko verlagern, bis die ersten Bohrergebnisse vorliegen.
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