Aventis Energy Aktie: Projekte schreiten voran

Aventis Energy schließt geophysikalische Untersuchungen ab und bereitet nun das erste Bohrprogramm auf seinem hochgradigen Uranprojekt Corvo vor. Die Finanzierung ist gesichert.

Die Kernpunkte:
  • Übergang von Erkundung zu konkreter Bohrplanung
  • Hochgradige Uranfunde an der Oberfläche bestätigt
  • Flow-Through-Finanzierung sichert Explorationsmittel
  • Bohrstart als nächster entscheidender Meilenstein

Aventis Energy meldet beim Uranprojekt Corvo den Übergang von der reinen Erkundung in die konkrete Bohrvorbereitung. Das sorgt heute für frischen Rückenwind im Kurs, obwohl der Titel auf Sicht der vergangenen Wochen eher schwankungsanfällig geblieben ist. Entscheidend ist nun, ob der Projektfortschritt die Erwartung an einen echten Explorationsschub erfüllen kann.

Kursentwicklung und technisches Bild

Gestern schloss die Aktie bei 0,15 Euro und liegt damit weiterhin deutlich, rund 63 Prozent, unter ihrem 52‑Wochen-Hoch von 0,42 Euro. Trotz dieser Distanz nach oben signalisiert ein 14‑Tage‑RSI von 73,3 ein kurzfristig überkauftes Niveau – ein Hinweis darauf, dass die jüngste Aufwärtsbewegung vor allem nachrichtengestützt ist und anfällig für Rücksetzer bleiben kann.

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Corvo-Projekt: Vom Survey zur Bohrung

Auslöser für das aktuelle Interesse ist das Corvo-Uranprojekt. Am 13. Januar 2026 meldete Aventis den Abschluss einer umfangreichen Bodengravimetrie. Diese geophysikalische Untersuchung misst Dichteunterschiede im Untergrund und hilft dabei, Zonen zu identifizieren, die mit Uranvererzungen in Zusammenhang stehen können.

Mit dieser Datenerhebung ist der letzte technische Schritt vor dem Start des ersten Bohrprogramms abgeschlossen. Das Unternehmen bereitet nun den Übergang von der reinen Vermessung zur aktiven Bohrplanung vor. Marktteilnehmer werten das als Zeichen, dass Aventis seinen ambitionierten Explorationszeitplan bislang einhält.

Kurz zusammengefasst, stützen derzeit vor allem folgende Punkte die Story:

  • Abschluss der Bodengravimetrie auf Corvo als letzte Vorstufe zum Erstbohrprogramm
  • Konkrete Bohrzieldefinition auf Basis der neuen geophysikalischen Daten
  • Fortgeschrittene Bohrvorbereitungen statt bloßer Konzeptphase

Geologische Ausgangslage: Hochgradige Funde an der Oberfläche

Die aktuelle Zuversicht baut nicht nur auf Prozessfortschritt, sondern auch auf bereits vorliegenden Ergebnissen. Am 20. Oktober 2025 hatte Aventis hochgradige Uranvererzungen an der Oberfläche bestätigt – mit Gehalten von bis zu 8,10 % U3O8 auf dem Corvo-Gebiet. Solche Werte gelten im Explorationsumfeld als außergewöhnlich hoch und liefern eine starke geologische Ausgangsthese.

Wichtig: Bisher handelt es sich um Oberflächenproben. Die im November 2025 erteilten Explorationsgenehmigungen erlauben es Aventis nun, genau diese hochgradigen Zonen in der Tiefe anzubohren und zu testen. Ob das hochgradige Potenzial tatsächlich in wirtschaftlich relevanten Mächtigkeiten und Tiefen vorhanden ist, sollen die anstehenden Bohrungen klären.

Finanzierung und Sektorumfeld

Finanziell hat sich das Unternehmen im vierten Quartal 2025 für diese Phase positioniert. Eine am 31. Oktober 2025 abgeschlossene, nicht vermittelte Flow-Through-Finanzierung stellt die Mittel bereit, um sowohl die Gravimetrie als auch das erste Bohrprogramm zu finanzieren. Damit ist die zentrale Explorationsarbeit zunächst abgesichert, ohne dass aktuell von zusätzlichem Kapitalbedarf die Rede ist.

Hinzu kommt ein unterstützendes Sektorumfeld: Uranwerte haben sich zuletzt robust gezeigt, große Produzenten und Entwickler notieren auf erhöhten Niveaus. Dies schafft grundsätzlich ein konstruktives Umfeld für kleinere Explorer wie Aventis, zumal der Markt derzeit bereit ist, klar definierte Bohrziele und hochgradige Oberflächendaten mit Bewertungsaufschlägen zu honorieren.

Ausblick: Nächster Hebel sind Bohrstart und Ergebnisse

Für die kommenden Wochen rückt ein Punkt in den Vordergrund: der konkrete Starttermin der Bohrungen auf Corvo. Mit abgeschlossener Gravimetrie, definierten Zielen und gesicherter Finanzierung hängt die weitere Kursentwicklung maßgeblich an der Mobilisierung der Bohrgeräte und den ersten veröffentlichten Untersuchungsergebnissen. Bestätigen die Bohrkerne das hochgradige Potenzial von 8,10 % U3O8 auch in der Tiefe, könnte das die Bewertung von Aventis Energy deutlich neu ausrichten; bleiben die Resultate dahinter zurück, wäre eine Korrektur der aktuell aufgekommenen Erwartungen die logische Folge.

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